Test Simon the Sorcerer - Chaos ist das halbe Leben

von Frank Hinken (12. März 2007)

Es ist schon viele Jahre her, das "Simon the Sorcerer" zum ersten mal an den heimischen PCs für gute Laune sorgte. Jetzt haben ihm die Jungs von Silver Style neues Leben eingehaucht. "Simon the Sorcerer - Chaos ist das halbe Leben" ist der vierte Teil der Serie. Wie er geworden ist, lest ihr in unserem Review.

Ein Wolf mit AlkoholproblemenEin Wolf mit Alkoholproblemen

Klasse Story, müder Einstieg.

Simon, der junge, hoffnungsvolle Zauberlehrling, ist zurück. Und diesmal räumt der Chaot in der Zauberwelt richtig auf. Seit seinen frühen Abenteuern ist Simon richtiger Meister darin, böse Zauberer zu besiegen, holde Maiden aus dunklen Verliesen zu befreien und giftige Sumpfsuppe auszulöffeln. Doch dieses mal steht Simon einer Gefahr gegenüber, wie sie schlimmer nicht sein könnte: sich selbst! Genauer gesagt, ein Schurke, der genauso aussieht wie er.

Simon heftet sich an die Fersen seines Doppelgängers, um dessen finstere Pläne auszukundschaften. Doch vor dem eigentlichen Spiel hat der Hersteller einen langen und zähen Dialog gepackt, der ein wenig auf das Spiel vorbereiten soll. Erst, wenn man diese Hürde endlich irgendwann überstanden hat, geht es mit Vollgas in die ersten Abenteuer. In guter, alter Rätselmanier wird erst mal mit allen möglich Leuten gesprochen, und natürlich alles mitgenommen, was nicht niet und nagelfest ist.

Die Lichteffekte lassen die Spielewelt sehr warm und gemütlich wirkenDie Lichteffekte lassen die Spielewelt sehr warm und gemütlich wirken

Liebes Tagebuch ...

Damit man bei den vielen Rätseln nicht den Überblick verliert, gibt es ein Tagebuch, das man aufrufen kann. Hierin sind alle wichtigen Details notiert und natürlich auch, welche Aufgaben noch zu erledigen sind. So findet man auch nach längerer Pause schnell wieder ins Spiel zurück. Bei den ganzen Dialogen, die man während des Spiels führt, fällt schnell auf, dass diese meist viel zu lang sind und auch die Sprecher nicht immer glücklich gewählt wurden. Zudem hat man das Gefühl, die Sprecher übertreiben gerne mal, wenn es drum geht, Emotionen oder verschiedene Betonungen in den Satz zu legen. Das wirkt ab und an ziemlich aufgesetzt. Bei der Grafik hingegen kann "Simon the Sorcerer - Chaos ist das halbe Leben" punkten. Durch viele kleine Details und eine schöne Ausleuchtung der Schauplätze wirkt die Welt sehr warm. Man fühlt sich sofort wie zu Hause.

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