Test des Nintendo 3DS: Echtes 3D für eure Hosentasche

(Special)

von Sandra Friedrichs (24. März 2011)

Das Warten hat ein Ende. Seit der Spielemesse E3 2010 fiebern die Welt Nintendos "neuem GameBoy" 3DS entgegen. Niemand kann sich so recht vorstellen, dass 3D-Optik ohne Brille funktioniert und auf Dauer fesselt. Doch selbst nach einigen Spielstunden begeistert der Effekt. Das beweist der spieletipps-Langzeittest der neuen Hardware. Nintendo gelingt es also nach der Bewegungssteuerung schon wieder, ein neues Level des Spielens einzuleiten. Allerdings kostet der 3DS den stolzen Preis von 250 Euro. Ob er das wert ist?

250 Euro ist der gängige Preis für einen 3DS. Einige Geschäfte legen noch gratis ein Spiel dazu.250 Euro ist der gängige Preis für einen 3DS. Einige Geschäfte legen noch gratis ein Spiel dazu.

Nintendo hat wieder ein Ass im Ärmel: Am 25. März erscheint der 3DS in Deutschland! Dafür rührt der Konzern momentan kräftig die Werbetrommel. Plakate, Fernsehwerbung oder Anzeigen in Magazinen, überall scheint aktuell der 3DS zu sein. Doch kaum jemand weiß bisher, ob der beworbene 3D-Effekt überhaupt funktioniert, denn nur wenige hatten bisher das Glück, ein Gerät in Händen zu halten. Die 3D-Darstellung in eigene Worte zu fassen, das ist schwierig. Der Handheld präsentiert sich wie ein 3D-Kinofilm auf einer kleineren Leinwand. Und das ohne die lästige Brille und mit dem gleichen Effekt.

Der 3DS zeichnet sich gegenüber dem DSi durch seine zwei größeren Bildschirme, drei Kameras (von denen zwei 3D-Fotos produzieren können) und einem neuen Schiebepad aus. Sonst bleibt außer der Anordnung der Knöpfe optisch alles beim Alten. Daneben liegt dem 3DS eine 2-GB-SD-Karte bei, die als Speicherplatz für eure Daten fungiert. Die Bildschirme des 3DS sind übrigens deutlich kleiner als die des DSi XL, wie unser Video beweist:

spieletipps-Redakteurin Sandra ist vom 3D-Effekt fasziniert. Klein aber oho - wir meinen den 3DS.spieletipps-Redakteurin Sandra ist vom 3D-Effekt fasziniert. Klein aber oho - wir meinen den 3DS.

Wie funktioniert diese 3D-Technik?

Der erste Blick auf die kleine Konsole löst Verwunderung aus. So ein kleines Ding kann 3D darstellen, wie denn das? Der obere Bildschirm, der die 3D-Inhalte anzeigt, besteht aus zwei übereinander liegenden Bildschirmen. Beide zeigen das gleiche Bild aus zwei Blickwinkeln, wodurch das menschliche Auge ein 3D-Bild wahrnimmt. Der 3DS verschiebt darüber hinaus diese Bildschirme leicht nach rechts und links. Die Bilder lenken so die Augen zum 3D-Bild, eine 3D-Brille zum Filtern ist daher nicht nötig.

Allerdings offenbart sich dadurch auch eine Schwäche. Bewegt ihr die Konsole zu weit nach rechts oder links, wird das Bild unscharf oder gar doppelt dargestellt. Das stellt ein Problem für Spiele dar, die den Stylus intensiv nutzen. Rubbelt ihr beispielsweise auf dem Touchscreen, bewegt sich ebenfalls der Handheld. Der 3D-Effekt geht so verloren. Eine solche Technik braucht natürlich auch entsprechend viel Energie. Die Akkulaufzeit mit eingeschalteter 3D-Anzeige beträgt rund sechs Stunden. Das ist für einen Handheld sehr wenig, der für mobiles Reisen ausgelegt ist.

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