Test des Nintendo 3DS: Echtes 3D für eure Hosentasche - Mobile Kontaktaufnahme und 3D-Fotos

(Special)

Der StreetPass ist eine witzige Idee: Je mehr Leute ihr unterwegs mit einem 3DS trefft, desto voller wird eure Lobby.Der StreetPass ist eine witzige Idee: Je mehr Leute ihr unterwegs mit einem 3DS trefft, desto voller wird eure Lobby.

Mobile Kontaktaufnahme

Zurück zu den Miis: Der 3DS beendet ihr Schattendasein, das sie noch auf der Wii führen. Mithilfe der StreetPass-Funktion nämlich tauscht ihr mit fremden Leuten neue Spielinhalte und Herausforderung aus, die euer Mii der jeweiligen Person feierlich überreicht. Ihr aktiviert den StreetPass, indem ihr den Standby-Modus einschaltet und euch auf in die Zivilisation macht. Im Vorbeigehen übertragen sich die Daten von einem 3DS-System auf das andere. Sind andere 3DS-Besitzer mit ihrem Gerät in der Nähe, erscheint euer Mii also auf fremden Konsolen und repräsentiert euch. Na, wenn das nicht nach einer Schönheitskur ruft.

Die getroffenen Miis versammeln sich aber nicht nur in der Lobby, sondern helfen euch auch in den zwei StreetPass-Spielen. Im Puzzle Swap schaltet ihr, abhängig von der Zahl der getroffenen Miis, ein Puzzle frei. Die StreetPass Quest ist dagegen ein kleines Rollenspiel, in dem Geister euren Mii entführt haben und er um Rettung fleht. Die getroffenen Miis eilen dann als Helden zur Hilfe und bekämpfen die Gegner mit Schwert oder Magie. Das Spiel ist zwar simpel, aber witzig und charmant präsentiert. Wer im Übrigen auf den StreetPass selbst, aber nicht auf die Spiele verzichten mag, kann die fremden Miis auch mit Play Coins ersetzen. Diese Spielwährung erhaltet ihr durch Bewegung: Eine Münze entspricht 100 Schritte, 10 könnt ihr täglich maximal ergattern. Nintendo hat angekündigt, die Play Coins auch bald außerhalb des StreetPass einzusetzen. Na, dann lohnt sich doch endlich mal ein ausgiebiger Spaziergang!

Flower Power bei spieletipps! Die Redakteurin tobte sich im Fotobearbeitungsmodus aus.Flower Power bei spieletipps! Die Redakteurin tobte sich im Fotobearbeitungsmodus aus.

3D-Fotos

Seid ihr dann einmal unterwegs, könnt ihr euren 3DS zücken und die Umgebung fotografieren. Die zwei Außenkameras ermöglichen euch dabei die Aufnahme von 3D-Fotos. Die Innenkamera kann dies hingegen nicht und knipst lediglich 2D-Bilder. Fotografieren allein ist aber langweilig. Deswegen bietet die Konsole etliche Gestaltungsvarianten an. So lassen sich eure Bilder mit 3D-Effekten sowie Graffiti und Stempeln verschönern oder verhunzen. Allerdings knippst der 3DS nur mit läppischen 0,3 Megapixeln, weshalb die Bilder lediglich auf dem 3DS scharf aussehen. Öffnet ihr sie hingegen auf einem Computer, geht nicht nur der 3D-Effekt flöten, sondern die Bilder wirken aufgrund der niedrigen Auflösung verschwommen.

Daneben kann der 3DS nicht nur auf der SD-Karte gespeicherte Musik als AAC- und MP3-Dateien abspielen, sondern lässt euch auch eure eigenen Aufnahmen produzieren. In zehn Sekunden sprecht ihr irgendetwas ins Mikrofon und habt danach die Möglichkeit, euer Gebrabbel zu modifizieren. Eine nette Idee, deren Anreiz nach ein paar Aufnahmen aber verfliegt.

Weiter mit: Kleine Spielereien - Augmented Reality und Internet-Surfen in 3D

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