Test Tiny Token Empires: Bejeweled, Risiko & etwas Asterix-Humor

von David Dieckmann (19. Mai 2011)

Sucht ihr vielleicht gerade etwas für Zwischendurch? Strategiespiel? Puzzle? Risiko-Verschnitt? So richtig passt Tiny Token Empires in keine dieser Schubladen. Trotzdem punktet das Spiel mit dezenten Innovationen und Humor.

Das Spielfeld von Tiny Token Empires erinnert an Risiko.Das Spielfeld von Tiny Token Empires erinnert an Risiko.

Klötzchen verschieben wie in Bejeweled, Armeen und Städte ausbauen wie in Heroes of Might & Magic und Ländereien einnehmen wie in Risiko - das ist Tiny Token Empires. Das Spiel von Headup Games zeigt, dass aus ungewöhnlichen Genre-Mixturen unterhaltsame Spiele entstehen können. Vor allem punktet es jedoch durch seinen Humor: Antike Kriegsherren tragen Namen wie Texes Mexes oder Ozzas Osbournos und die Dialoge in der Kampagne haben einen ähnlichen, satirischen Charme wie Asterix-Comics.

Die Geschichte von Tiny Token Empires spielt in der Antike. Römer, Griechen, Perser, Ägypter und Karthager stehen kurz davor, sich gegenseitig den Krieg zu erklären. Bei einer Friedenskonferenz entscheiden die Oberhäupter der Fraktionen, ihren Zwist in einem Brettspiel auszufechten. Das Spielbrett ist dabei im Wesentlichen eine Landkarte rund um das Mittelmeer, die in Risiko-Manier in Gebiete unterteilt ist.

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Tiny Token Empires Preview

Schlachten gleichen einer Partie Bejeweled - die Spielsteine stärken eure Armee.Schlachten gleichen einer Partie Bejeweled - die Spielsteine stärken eure Armee.

Spielstein-Schlachten

In der Rolle eines der Völker besitzt ihr zunächst eine Stadt und einen Helden in einem der Gebiete. Rundenweise nehmt ihr neue Gebiete ein, gründet neue Städte und steigert so euer Einkommen. Mit dem Zaster könnt ihr Einheiten oder Verteidigungswälle in Städten errichten. Wenn ihr bei eurem Kreuzzug auf einen Gegenspieler oder eine ortsansässige Barbarenbande trefft, reißt ihr damit eine Schlacht vom Zaum.

Anstelle eines Schlachtfeldes findet ihr bei einem Kampf allerdings ein Feld mit Spielsteinen vor, die ihr durch Verschieben in Dreier-Reihen derselben Farbe auflöst - genau wie in Bejeweled . Für erfolgreich erknobelte Reihen erhalten eure Recken Energie für Angriffe. Dabei sind die Farben der Spielsteine stellvertretend für einzelne Einheitentypen. Rote Steine liefern Energie für Nahkämpfer, grüne für Kavallerie und so weiter. Der karg ausgefallene Mehrspieler-Modus beschränkt sich auf die Bejeweled-Gefechte, mit frei wählbaren Einheiten für ein bestimmtes Budget. Der Strategieanteil fällt hier weg.

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