Test Crazy Machines: Schaff es oder lass es!

von Sandra Friedrichs (13. April 2011)

Ihr wollt eine Kerze anzünden, habt aber kein Feuerzeug parat. Was nun? Ihr könntet euch auf die Suche nach Streichhölzern oder einer Lupe machen. Oder baut ein komplexes Experiment mit Luftballons, Rennwagen und Raketen zusammen - so wie der verrückte Professor aus Crazy Machines.

Über den Erfolg von Crazy Machines freut sich auch der Professor.Über den Erfolg von Crazy Machines freut sich auch der Professor.

Acht Jahre lang lässt die Serie Crazy Machines eure Köpfe schon mit Knobeleien rauchen. Alle Spiele, seien es die DS-, Wii- oder iPhone-Versionen, basieren auf demselben Prinzip. Ihr löst mit Bauteilen eine Kettenreaktion aus und erfüllt die Missionsaufgaben wie beispielsweise eine Rakete zu starten oder eine Vase zu zerstören. Etliche Spieler begeistern sich für die anspruchsvollen Rätsel und stellen ihre Physikkenntnisse unter Beweis. Dafür sprechen nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch die Auszeichnung der Serie mit dem deutschen Entwicklerpreis.

Neben dem spielerischen Tiefgang überzeugt die Reihe auch als Lernmedium. Kinder erfahren durch die Rätsel einige Grundkenntnisse der Physik. So lernen die Schüler unter anderem, wie sich die Gravitationskräfte auf dem Mond und der Erde realistisch unterscheiden, ohne auf komplexe Rechnungen zurückgreifen zu müssen. In der Fachsprache ist diese Art von Spielen als "Serious Games" bekannt, und soll in Zukunft an Schulen immer mehr zum Einsatz kommen. Wie gut, dass die Entwickler von Crazy Machines Elements nun einen neuen Titel für PC, PS3 und Xbox 360 in petto haben. Ob wir dabei wieder etwas lernen können?

In diesem Rätsel sollt ihr die Rakete starten. Doch wie könnt ihr das mit einem losen Seifenstück leisten?In diesem Rätsel sollt ihr die Rakete starten. Doch wie könnt ihr das mit einem losen Seifenstück leisten?

Typisches Rätsel - Feurige Kettenreaktion

In Crazy Machines Elements löst ihr in 100 Rätseln Kettenreaktionen aus und erfüllt die jeweiligen Aufgaben. Mit den vorgegebenen Bauteilen bastelt ihr euch ein eigenes Experiment zusammen. So bringt ihr eine Kugel mithilfe eines Blasebalgs ins Rollen, die eine Kerze umwirft und den Dampfkessel erhitzt. Dadurch bewegt sich wiederum ein Ball, der hinunterfällt und einen Schalter aktiviert. Habt ihr das Stromkabel richtig gelegt, leuchtet eine Glühlampe. Ein Lupensystem entfacht eine Zündschnur und kurz daraufhin entzündet sich ein Feuerwerkskörper. Das ist eines der typischen Rätsel im Spiel. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fällt euch dieses Um-die-Ecke-Denken leichter und ihr seht die Knobeleien als knackige Herausforderungen an.

Neu sind beim Titel die namensgebenden Elemente. Feurige Kugeln brennen Hindernisse ab, während Eisplatten mit der Zeit schmelzen und Hindernisse offenbaren. Daneben hält auch der Wind Einzug. Er manipuliert die Objekte und lenkt sie womöglich in ungewünschte Richtungen. Das gilt es mit Nägeln und anderen Hilfsmitteln zu verhindern. Weitere Witterungsverhältnisse wie Regen oder Schnee dienen aber lediglich dem Auge statt dem spielerischen Tiefe.

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