Test Crazy Machines Elements - Seite 2

In jedem Rätsel nutzt ihr festgelegte Bauteile, um so der Lösung auf die Schliche zu kommen.In jedem Rätsel nutzt ihr festgelegte Bauteile, um so der Lösung auf die Schliche zu kommen.

Bei den Physikern ist Hilfe unerwünscht

Dem Spiel mangelt es nicht an Herausforderungen und knackigen Rätseln, dafür an Hilfestellungen. Der charmante Professor macht seinen Mund im Spielverlauf nämlich nicht auf und gibt euch keine Tipps. War er auf dem DS noch eine aktive Hilfe, ist er in diesem Ableger überflüssig. Der Titel verzichtet auf jegliche Ratschläge. Wisst ihr in einem Spielabschnitt einmal nicht weiter, sollt ihr alles ausprobieren, was möglich ist. Das kommt dem Lernprozess zwar zugute, frustriert aber auf Dauer. Schließlich schalten sich die nächsten Rätsel nur frei, wenn ihr die vorherigen gelöst habt. Kommt ihr also einmal nicht weiter, seid ihr gezwungen, eine Komplettlösung einzusehen oder das Spiel beiseite zu legen. Das ist nicht nur umständlich, sondern auch einfach nicht mehr zeitgemäß.

Daneben fällt ebenso die Präsentation negativ ins Auge. Will das Spiel noch mit seinen Rätseln und den physikalischen Gesetzen Realismus erzeugen, geht der in der Optik vollkommen flöten. Sie ist quietschbunt, comichaft und monoton. Die Musik untermalt die maue Präsentation mit nervigen und wiederkehrenden Melodien. Crazy Machines Elements hätte etwas Besseres verdient.

Im Editor könnt ihr mehr oder weniger anspruchsvolle Rätsel erstellen.Im Editor könnt ihr mehr oder weniger anspruchsvolle Rätsel erstellen.

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Zwei weitere Modi - Kreativität kennt keine Grenzen

Habt ihr von den normalen Rätseln genug, versucht ihr euch in zwei weiteren Modi. In den Wettbewerben meistert ihr Herausforderungen, die ihr mit allen verfügbaren Bauteilen löst. Der Clou: Alle Objekte sind mit Zahlen versehen. Je weniger Punkte ihr im Nachhinein für die Spielebene braucht, desto besser fällt das Resultat aus. Im zweiten Modus, den Editor erstellt ihr eure eigenen Kettenreaktionen. Allerdings stehen euch weder Hilfestellungen noch die Möglichkeit zum Hochladen eurer Kreationen auf einer Homepage bereit. Der kreative Reiz verfliegt dadurch schnell. Das haben die Entwickler in Crazy Machines 2 schon besser gelöst!

Das Spiel bereitet darüber hinaus nur als Solospieler Spaß. Schließlich fehlen der PC-Fassung ein Mehrspielermodus sowie eine Online-Unterstützung. Bei der PS3- und Xbox 360-Versionen sind zumindest Ranglisten verfügbar.

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