Test Naruto Shippuden - Kizuna Drive - Seite 2

Einige Bosse beeindrucken durch ihre Größe.Einige Bosse beeindrucken durch ihre Größe.

Trickreiche Bosse

Am Ende jeder Mission warten meist Gegner, die besonders fiese Tricks auf Lager haben. Mal schwingt der Boss ein Messer an einer Kette so, dass er nur von hinten angreifbar ist. Ein anderer Fiesling gräbt sich zwischendurch im Sandboden ein und attackiert euch aus dem Untergrund (Monster Hunter lässt grüßen). Andere Feinde sind Meister der Täuschung und erschaffen Doppelgänger von sich, um euch zu verwirren. Aber nicht nur menschliche Miesepeter trachten euch nach dem Bildschirmleben, auch wilde Tiere und Ungeheuer kreuzen euren Weg. Während in der Hauptgeschichte das Besiegen der Gegner im Vordergrund steht, sollt ihr in den freien Versionen auch mal jemanden beschützen oder einen bestimmten Ort erreichen. Hin und wieder setzt auch ein knapp bemessenes Zeitlimit euren Bemühungen ein vorzeitiges Ende.

Die Präsentation des Spiels ist gelungen. Ein munteres Lied der japanischen Synchronsprecherin der Serie Takeuchi Junko stimmt euch ein. Die Zwischensequenzen, die die Geschichte erzählen, könnten auch gut aus der Original-Animee-Serie stammen, und auch bei den Kämpfen ist der Comic-Stil gut umgesetzt. Nur die Wiederverwendung einiger Schauplätze bei den Missionen stößt schal auf.

Pro

  • kooperativer Mehrspielermodus
  • eigenständige Geschichte
  • gelungene Präsentation
  • einfallsreiche Endgegner
  • Charaktere ausrüstbar
  • über siebzig Missionen

Contra

  • Prügeln auf Dauer ermüdend
  • monotone Missionsziele
  • dumme KI-Mitstreiter
  • wer die Serie nicht kennt, versteht nur Bahnhof

Meinung von Roland Mühlbauer

Der Glanzpunkt von Kizuna Drive ist sicherlich der Mehrspielermodus. Allerdings sind in den vergangen Monaten schon einige Spiele erschienen, die auf eine kooperative Spielertruppe setzen. Zum Beispiel Lord of Arcana oder Gods Eater Burst. Sprich: Die Konkurrenz ist groß. Wenn sich aber tatsächlich vier Naruto-Fans zusammenfinden, sollte es kein Halten mehr geben.

Prügelt ihr euch alleine durchs Spiel, sorgen die computergesteuerten Mitstreiter für Zähneknirschen. Da bin ich mühsam über einen Abgrund balanciert, nur um festzustellen, dass mir die anderen drei nicht folgen, weil sie mit dem letzten verbliebenen Gegner auf der anderen Seite nicht alleine fertig werden, und ich darf wieder zurücktrippeln. Hinzu kommen die monotonen Missionsziele. Trotz der anschaulichen Geschichte sollt ihr in den Hauptmissionen fast ausschließlich eine Gegnerhorde nach der anderen vertrimmen.

73

meint: Für Naruto-Fanclubs ein Fest: Zu viert dürft ihr in 3D-Arenen zeigen, was ihr als Team Ninja-mäßig so drauf habt. Attacke!

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