Test Dissidia 012 Duodecim - die Helden aus Final Fantasy

von Max Wildgruber (08. April 2011)

Wer hätte das gedacht? Geht die Rollenspiel-Serie tatsächlich bereits in die zwölfte Runde? Dissidia 012 Duodecim - Final Fantasy spielt vor dem Original. Ob euch der Mix aus Prügel- und Rollenspiel gefallen könnte, erfahrt ihr jetzt.

Gut gegen Böse. Mit Dissidia Duodecim geht der ewige Kampf in die zwölfte Runde.Gut gegen Böse. Mit Dissidia Duodecim geht der ewige Kampf in die zwölfte Runde.

Natürlich wirft der Sprung in die Vorgeschichte Fragen auf. Wenn Teil 12 vor dem ersten Dissidia - Final Fantasy spielt, weshalb tauchen hier neue Figuren auf, die es im "Nachfolger" nicht mehr gibt? Und warum denkt sich Tetsuya Nomura, der Charakterdesigner und Kreativguru bei Square Enix, so gerne bescheuerte Spielenamen aus?

Fest steht, dass das Kampfsystem bis auf ein paar Änderungen identisch zum Vorgänger bleibt. Dissidia 012 Duodecim stellt nicht den ersten Ausflug von Square Enix ins Prügelspiel-Metier dar. Bereits im Jahre 2000 teilten die Figuren aus Final Fantasy 7 im klassischen Kampfsportspiel Ehrgeiz ordentlich aus.

Taktisch kämpfen: Erst mit genügend Mutpunkten lohnt sich ein Angriff auf die Lebensenergie.Taktisch kämpfen: Erst mit genügend Mutpunkten lohnt sich ein Angriff auf die Lebensenergie.

Zweikämpfe der Helden aus Final Fantasy

Das Kampfsystem von Duodecim (lateinisch für die Zahl Zwölf) orientiert sich wenig an Prügelspielen wie Super Street Fighter 4 , sondern setzt auf ein eigenes System. Es treffen sich je zwei Vertreter aus eine Riege von 33 Final-Fantasy-Figuren in weiträumigen Arenen. Im Namen ihrer jeweiligen Götter Chaos oder Cosmos. Egal ob ihr einen Helden oder einen Dissidenten aus mittlerweile 13 Serienteilen spielt: Stets stibitzt ihr eurem Kontrahenten zunächst Mutpunkte, indem ihr ihn mit der Kreis-Taste attackiert. Dann zapft ihr mit der Viereck-Taste seine Lebensenergie an.

Der Witz: Je mehr Mutpunkte ihr vor dem richtigen Angriff sammelt, umso mehr Schaden verursacht ihr. Wer zu lange wartet, kassiert zu viele Gegentreffer und verliert seinen Mut wieder. Wer zu früh angreift, kratzt kaum am Energiebalken des Feindes und muss seine Schlagserie von vorne aufbauen. Ein variantenreiches Block- und Kontersystem erzeugt zusätzliche Tiefe. Zwischen den Scharmützeln umkreisen sich die Kampfteilnehmer in hektischen Hochgeschwindigkeitsmanövern, verlieren sich dabei aber dank Auto-Zielfunktion nie aus den Augen.

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