Test 3rd Birthday - Seite 2

Vom Dach aus schießt ihr dem Feind in den Rücken.Vom Dach aus schießt ihr dem Feind in den Rücken.

Alles eine Sache des Standpunktes

Zurück ins Kampfgeschehen: Schnelle Feinde wechseln sich ab mit dicken Brocken, bei denen ihr erstmal deren Schwachstelle ausfindig macht. Bei einem Boss könnt ihr beispielsweise beliebig oft Beine und Kopf abschießen, sie wachsen ständig wieder nach. Erst wenn ihr ihn umgeht und auf ein Haus steigt, wird von oben die eigentliche Schwachstelle am Rücken sichtbar. Kaum attackiert ihr ihn aber von oben, klettert er auch schon an der Hauswand empor. Also wechselt ihr ständig zwischen Soldaten auf dem Dach und auf der Straße, um das Biest jeweils am wunden Punkt zu treffen. Übrigens braucht ihr nicht die Stellen anzuvisieren, das Ausrichten der Waffe übernimmt das Spiel für euch. Nur welches Ziel ihr treffen wollt, könnt ihr per Pfeiltasten selbst aussuchen. Steuert ihr Objekte an, die euch Schutz bieten, geht Aya automatisch in Deckung.

An anderer Stelle werdet ihr vom Jäger zum Gejagten: Gegen die mittelgroßen "Reaper" ist anfangs kein Kraut gewachsen, also flüchtet ihr wie die Maus vor der Katze und kommt oft genug an Stellen, wo euch nur noch ein schneller Sprung in einen anderen Körper retten kann. In manchen Missionen werdet ihr sicherlich mehr als einmal scheitern, bis ihr einen Fluchtweg findet. Habt ihr die Mission endlich bewältigt, dürft ihr mit bei Overdive-Manövern gesammelten Chips Ayas DNA aufpeppen und für euer Geld neue Waffen erwerben bzw. bestehende aufrüsten.

Pro

  • Rasantes Spielgefühl
  • Action satt
  • Interessante Overdive-Mechanik
  • Grafisch hochwertig
  • Zwischensequenzen kinoreif
  • Spannende Geschichte
  • 3 Schwierigkeitsgrade

Contra

  • Linear
  • Handlung kann verwirren
  • Körperwechsel unübersichtlich
  • Einige fiese Stellen
  • Kampfabläufe wiederholen sich
  • Sprache nur auf englisch

Meinung von Roland Mühlbauer

Schön zu sehen, was Square Enix aus der PSP herausgeholt hat. Gerade die Zwischensequenzen brauchen die Vergleiche mit Crisis Core - Final Fantasy 7 nicht zu scheuen. Andererseits ist The 3rd Birthday eines der Spiele, bei denen ich es sehr bedauere, dass es keine Umsetzung auf einer stationären Konsole gibt - mit komfortablerer Steuerung. Die Kamera mittels der Pfeiltasten auf der linken Seite bedienen und gleichzeitig Aya mit dem ebenfalls links platzierten Analogstick zu bewegen, ist für Menschen ohne Zusatzhände schwierig. Schade, dass wir uns im echten Leben nicht so einfach Gen-Chips einsetzen können, dann wäre doch vieles einfacher! Trotzdem macht 3rd Birthday vieles richtig. Bleibt zu hoffen, dass Aya ihren vierten Geburtstag in naher Zukunft feiert - ich kann es kaum erwarten.

82

meint: Heldin Aya aus Parasite Eve bekämpft in New York die Monsterbrut mittels Feuerkraft und beeindruckenden Spezialfähigkeiten. Großes Kino auf kleiner Konsole.

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