Test Ar Tonelico 3 - Seite 2

Ganz schön karge Kampfarena, oder?Ganz schön karge Kampfarena, oder?

Standbilder hui, 3D-Areale pfui

Basteln dürft ihr auch. Mit gesammelten Blaupausen und Rohmaterialien lassen sich in einem Synthesemenü Rüstungen und Waffen verbessern. Oder gleich ganz neue Gegenstände herstellen. Sogar Spezialangriffe für die männlichen Kämpfer entwickelt ihr auf diese Weise. Das ist dringend nötig, weil die Gegner ständig fieser werden. Selbst wenn ihr die Zufallskämpfe gut im Griff habt, legen sich unvermittelt Bosse mit euch an, die ruckzuck eurer Truppe das Lebenslicht ausblasen. Dann hilft auch keine Wiederbelebung gegen das Spielende. Speichert daher so oft es an Speicherpunkten geht. Hin und wieder in der Nähe eines solchen Punktes auf die Jagd nach Erfahrungspunkten zu gehen, schadet auch nicht. Zumindest wenn ihr in den höheren beiden Schwierigkeitsgraden spielt.

Grafisch präsentiert sich Ar Tonelico Qoga - Knell of Ar Ciel durchwachsen: Während das Intro und die hochauflösenden Mangabilder der Charaktere alle gut gezeichnet sind, erinnern die Kampfarenen, Laufanimationen, starren Kameraeinstellungen in den Städten und Texturen der Umgebung eher an selige PS2-Zeiten. Fast wie aus den beiden Vorgängern Ar Tonelico 1 und Ar Tonelico 2 - Melody of the Metafalica, die tatsächlich für PlayStation 2 erschienen sind.

Pro

  • phantasievolle Welt
  • ausgearbeitete Charaktere
  • flottes Kampfsystem
  • Ausrüstung basteln
  • japanischer Humor
  • Erotikfaktor
  • schöne Mangazeichnungen
  • viele Musikstücke

Contra

  • Rollenspielelemente wirken altmodisch
  • teilweise arg viel Text
  • Sprache nur Englisch/Japanisch
  • Grafik durchwachsen
  • Zoten könnten stören

Meinung von Roland Mühlbauer

Das ganze Spiel ist durchzogen von sexuellen Anspielungen und dem Flair pubertärer Gefühlswallungen. Statt dass es dann aber zu expliziten Handlungen kommt, erforscht ihr bloß das Innenleben in den Köpfen eurer Partnerinnen. Das erklärt die Altersfreigabe ab zwölf Jahren.

Ansonsten bietet Ar Tonelico Qoga eine ausgearbeitete, fremdartige Welt. Die Geschichte glänzt mit vielen Wendungen, typisch japanischen Humor, einem flotten und einfachen Kampfsystem, vielen Musikstücken (eine Soundtrack-CD liegt dem Spiel bei!) und der Möglichkeit, aus Rohstoffen Ausrüstung und Spezialangriffe herzustellen. Mich hat diese Mischung nach kurzer Eingewöhnungszeit gepackt. Da sehe ich darüber hinweg, dass von der Grafik her manche Gebiete eher nach PS2 aussehen und einige Spielelemente schon in Dutzenden anderen japanischen Rollenspielen vorkommen.

79

meint: Japanisches Rollenspiel mit neuem flotten Echtzeit-Kampfsystem und Beziehungs-, Erotik- und Psychologiefaktor - erforscht die Innenwelten eurer Heldinnen!

Jetzt eigene Meinung abgeben

Kommentare anzeigen

For Honor und blutige Nahkämpfe: Ubisoft setzt auf die Online-Karte

For Honor und blutige Nahkämpfe: Ubisoft setzt auf die Online-Karte

Endlich ist es da. Mit For Honor holt Ubisoft zum großen Rundumschlag aus. Wen das Nahkampf-Spiel damit von den (...) mehr

Weitere Artikel

Nintendo Switch: Zu früh verschickte Konsolen wurden gar nicht zu früh verschickt

Nintendo Switch: Zu früh verschickte Konsolen wurden gar nicht zu früh verschickt

Wie Nintendo am Wochenende bekannt gab, handelt es sich bei den zu früh in Umlauf gebrachten Exemplaren der Ninten (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Ar Tonelico 3 (Übersicht)