spieletipps auf Achse: Computerspielemuseum Berlin

(Special)

von Sandra Friedrichs (06. April 2011)

Pong, Super Mario oder Zelda - das neu eröffnete Computerspielemuseum in Berlin zeigt den Werdegang berühmter Videospielserien und der bisher erschienen Spielekonsolen. Seit dem 23. März tummelt sich darunter nun auch das deutsche Lernspiel Crazy Machines. spieletipps hat sich die Sonderausstellung für euch angesehen.

Peach weist in Berlin die Richtung zum Computerspielemuseum.Peach weist in Berlin die Richtung zum Computerspielemuseum.

Wenn Berlin ruft, sagt spieletipps nicht nein. So folgt Redakteurin Sandra Friedrichs dem Ruf von dtp in die deutsche Metropole. Statt Döneressen und Kaufhaus des Westens steht das Computerspielemuseum auf dem Plan. Dieses öffnete am 21. Januar seine Pforten und mauserte sich seitdem zu einer kleinen Touristenattraktion. Wer will schließlich nicht einmal einen Pong-Automaten sehen oder den Virtual Boy begautachten? Die gesamte Videospielkultur befindet sich in einem Raum und fasziniert. Das Museum schafft deswegen auch gründliches Hintergrundwissen, was für jeden Hobby-Spieler interessant ist.

Aber am 23. März spielt nicht die Videospielsammlung im Museum die Hauptrolle, sondern die Spielreihe Crazy Machines. Der Hersteller dtp eröffnet feierlich die Sonderausstellung im Museum und stellt mit Crazy Machines Elements gleichzeitig auch den neusten Streich der Serie vor. Wer sie sich ansehen möchte: Die Sonderausstellung läuft noch bis zum 18. April.

Falk Möckel von Fakt Software erklärt das Spielprinzip von Crazy Machines.Falk Möckel von Fakt Software erklärt das Spielprinzip von Crazy Machines.

Kettenreaktionen erobern Berlin

Doch bevor die spieletipps-Redakteurin einen Blick auf die Sonderausstellung erhaschen kann, präsentiert der Hersteller das neue Crazy Machines. Die kurze Vorführung moderiert Christian Bahrmann, bekannt vom Fernsehsender KiKa. Die Entwickler von Fakt Software haben bei diesem Lobgesang wahrscheinlich rote Ohren bekommen. Aber die Serie macht tatsächlich auch Spaß. In acht Jahren über eine Millionen Exemplare in zehn verschiedenen Sprachen zu verkaufen, ist genauso beachtlich, wie die vier deutschen Entwicklerpreise. Dabei hält die Serie immer am selben Spielprinzip fest, nämlich aus Bauteilen Kettenreaktionen zu erschaffen und so die jeweiligen Missionsaufgaben zu erfüllen.

Als der Geschäftsführer von Fakt Software Falk Möckel dann die Bühne betritt, ist er sichtlich stolz und lässt den Erfolg Revue passieren. Mit dem Spieletriumph soll aber längst noch nicht Schluss sein. Schließlich will er mit Crazy Machines Elements die Erfolgsgeschichte der Reihe weiter schreiben. Nun auch auf PlayStation 3 und Xbox 360. Dafür zeigt er einige Beispielrätsel, woraufhin der Moderator selbst mit dem Publikum die PC-Maus ergreift und die serientypischen Kettenreaktionen auslöst.

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