Test Ghost Recon 2 - Summit Strike

von Florian Funk (17. September 2005)

Die Ghost's sind zurück. Noch bevor sich die knallharte Spezialeinheit in "Ghost Recon 3: Advanced Warfighter" auf der Xbox360 austobt kommt nun das Addon zum zweiten Teil, "Summit Strike"! Nachdem sich die Ghost's in der Vergangenheit in Georgien, Kuba und in Korea austoben konnten, steht nun eine Reise nach Kasachstan an, um einen kriminellen Augständler und Waffenhändler das Handwerk zu legen. Ob diese Mission ein Erfolg wird, erfahrt ihr wenn ihr weiterlest.

Wer nicht häufig speichert riskiert permanente Neustarts.Wer nicht häufig speichert riskiert permanente Neustarts.

Im Osten nichts Neues

"Ghost Recon Summit Strike" setzt spielerisch dort an wo "Ghost Recon 2" aufgehört hat. Bis auf ein paar neue Waffen gibt's es nichts was das Gameplay marginal verändern würde. Die neuen Karten überzeugen in ihrer Charakteristik und liefern zudem enorme grafische Verbesserungen wie z.B. Wüstenstürme oder exzellent dargestelltes Schneetreiben. Die KI lässt hin und wieder leider zu Wünschen übrig und so schwankt die Intelligenz der Gegner zwischen saudumm und godlike. Nicht selten kommt es vor, dass man von fünf Widersachern umzingelt ist, diese aber jeden Schuss daneben setzen und dann später kommen wieder frustige Momente wenn Gegner kilometerweit durch dichtes Laub hindurch, ohne den Spieler wirklich zu sehen, Kopfschüsse verteilen. Das kann man auch anders lösen. Dafür überzeugt "Summit Strike" mit sehr guter Grafik und ansprechendem Missionsdesign, welches eindeutig motivierender ausfällt als im Hauptspiel. Die recht unfairen Missionen 6 und 8 hingegen sind die reine Schikane da ihr hier sprichwörtlich von den gegnerischen Einheiten und Fahrzeugen überrollt werdet. An sich punkten die 11 Missionen aber mit Abwechslung und das nicht zu knapp.

Feuergefecht im SchneesturmFeuergefecht im Schneesturm

Lust oder Frust?

Einzig und allein ein Bug verfolgte mich wie ein drohender Schatten. So kam es, dass ich beim Versuch zu speichern (und dies müsst ihr aufgrund des heftigen Schwierigkeitsgrades sehr häufig) plötzlich ein rotes Kreuz, mit dem Hinweis meine Xbox neu zu starten, erhielt. Nach dem Neustart ein Bild des Grauens. Der Spielstand wurde nun als beschädigt angezeigt und ist seither nicht mehr anwählbar. Da ich keinen weiteren Spielstand angelegt hatte musste ich das Spiel nach sage und schreibe 3 erfolgreichen Einsätzen (jede Mission dauert zwischen 30-60 Minuten je nach Spielstil) komplett neu starten. Das ist unverzeihlich, zumal dieser Bug häufiger auftritt! Xboxlive Spieler hingegen kommen in "Summit Strike" voll auf ihre Kosten, auch wenn der Freundesliste Bug nicht völlig behoben wurde. Entsprechende DSL Power vorausgesetzt spielt sich "GR2:SS" in allen Varianten, ob kooperativ oder gegeneinander, sehr flüssig und überzeugt mit fantastischen Karten und teilweise auch neuen Spielmodi. Solisten sollten sich also genau überlegen ob ihnen das die ca. 30,- € wert sind. Wer hingegen nur online spielen möchte kann hier praktisch nichts falsch machen.

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