20 Jahre Street Fighter 2: Der Meilenstein der Prügelspiele

(Special)

von Sandra Friedrichs (17. April 2011)

Street Fighter 2 gehört zu der goldenen Ära der Spielhallen, als dort die besten Spiele als erstes erschienen. Das Spiel revolutionierte das gesamte Beat'em up-Genre und prägt es bis heute. Für uns Grund genug, den Erfolg des Titels Revue passieren zu lassen und seinen 20. Geburtstag zu feiern.

Die Videospielreihe sammelte in 24 Jahren eine Menge von Charakteren an.Die Videospielreihe sammelte in 24 Jahren eine Menge von Charakteren an.

Street Fighter 2 - eine echte Legende unter den Videospielen. Der Titel erschien bis heute auf 22 Plattformen, erhielt vier Erweiterungen und unzählige Nachfolger. Dennoch bekommen die Spieler nicht genug vom Prügelspielhit. Auf jeder Konsole verkaufte sich der Titel wie warme Semmeln, selbst als herunterladbares Arcade-Spiel via Xbox Live oder Virtual Console läuft der Verkaufsschlager immer noch prächtig. Dabei hat Street Fighter 2 schon 20 Jahre auf dem Buckel und zumindest optisch nagte der Zahn der Zeit am Spiel.

Was ist also das Besondere am Spiel? Es handelt sich zwar um eine Fortsetzung des ersten Street Fighter, machte aber direkt alles um Klassen besser. Vor 1991 erschien kein Beat'em up, das so vielseitig und tiefschichtig war wie Street Fighter 2. Nostalgiker werden sicherlich hinzufügen, dass selbst erstklassige Spiele von heute wie Street Fighter 4 oder Tekken 6 womöglich nicht an die Qualität des zweiten Teils herankommen. Doch was hat es mit der Faszination rund um Street Fighter 2 eigentlich auf sich?

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Special: Street Fighter Charaktere

Das erste Street Fighter erschien 1987 für Spielautomaten.Das erste Street Fighter erschien 1987 für Spielautomaten.

Der Beginn: Street Fighter 1

Vor 24 Jahren erschien das erste Street Fighter in Japans Spielhallen. Mit einem eigens konzipierten Spielautomaten näherte sich der Prügeltitel der Spielermasse an - und hatte durchwachsenen Erfolg. Die Version beinhaltete nur zwei Charaktere, Ryu und Ken. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Kämpfern war ihre Kleidung: Ryu besaß rote Haare (!) und eine weiße Uniform, während Ken blond war und einen roten Anzug trug. Beide verfügten über dieselben Angriffe und Animationen. Das war selbst im Jahr 1987 schon rückständig und schreckte die Spieler ab.

Doch gab jemand dem Spiel eine Chance, kam er kaum davon los. Das lag vor allem am eingängigen Spielprinzip: Einfach zu bedienen, schwer zu meistern. Mithilfe der sechs Automatenknöpfe lösten Spieler unzählige Attacken aus und mit bestimmten Joystick-Bewegungen ansehnliche Spezialangriffe. Wolltet ihr also einen schweren Boss besiegen, habt ihr nicht wie wild auf die Knöpfe gedrückt, sondern Strategien rund um die Spezialattacken ausgetüftelt. Wer dem Spiel also seine altbackene Optik und die miserable Hintergrundmusik verzieh, könnte bereits am ersten Street Fighter-Teil durchaus Gefallenfinden. Doch für Capcom war Ende der 80er Jahre eines klar: Der Umsatz war zu gering, die Firma verzichtet in Zukunft auf einen Nachfolger von Street Fighter.

Weiter mit: Erst Final Fight, dann die Lust auf Experimente und Street Fighter 2

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