Test Battlefield Play4Free: Kostenlos in die Kriegsmoderne

von David Dieckmann (12. April 2011)

Der neueste Teil der erfolgreichen Shooter-Serie befindet sich zurzeit noch in der Beta-Phase - und ist kostenlos spielbar. Spielerisch bleiben die Tugenden von Battlefield bestehen. Abstriche gibt's minimal in puncto Umfang und Grafik.

Über die Website erstellt ihr eure Soldaten und ladet den Spielclienten herunter - kostenlos.Über die Website erstellt ihr eure Soldaten und ladet den Spielclienten herunter - kostenlos.

Die Überlegung eines kostenlosen Battlefield ist nichts neu. Bereits seit 2009 ist das ebenfalls kostenfreie, aber im Comic-Stil gehaltene Battlefield Heroes auf dem Markt. Auch Battlefield Play4Free hat eine eigene Webseite, auf der ihr euch ein Konto und einen Charakter erstellt. Das Spiel startet ihr im Folgenden über ein Plugin von eurem Browser aus. Auch hier könnt ihr zunächst kostenlos spielen und euch später für echtes Geld bessere Waffen oder ein neues Erscheinungsbild kaufen.

Im Vergleich zum Comic-Vorgänger, dessen Szenario im Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist, spielt Battlefield Play4Free in der Moderne. Es tobt ein Krieg zwischen den beiden Weltmächten USA und Russland. Worum es bei diesem Zwist geht, weiß niemand, eine Geschichte lassen die Entwickler weg. Das ist aber nicht schlimm, denn Battlefield Play4Free ist auf schnelle Action ausgelegt. Ein Tutorial für Neulinge wäre allerdings wünschenswert gewesen.

Hubschrauber, Flugzeuge - alles dabei, was es für einen anständigen Krieg braucht.Hubschrauber, Flugzeuge - alles dabei, was es für einen anständigen Krieg braucht.

Besser als Battlefield Heroes

Im Vergleich der beiden kostenlosen Battlefield-Ableger Heroes und Play4Free fallen Unterscheide sofort ins Augenlicht: So lässt Battlefield Play4Free von der Comic-Grafik und der Verfolger-Perspektive aus Heroes ab und setzt auf die Ego-Ansicht. Vor allem Letzteres dürfte viele Shooter-Liebhaber freuen. Grafisch präsentiert sich der Titel in einer schlicht gehaltenen 3D-Grafik, die weder zu kantig noch zu verspielt wirkt.

Auch das moderne Szenario bringt Vorteile: In der Neuzeit gibt es mehr Kriegsgerät als im Zweiten Weltkrieg. Von kleinen Buggys über Jeeps hin zu Panzern, Flugzeugen und Helikopter - alles ist dabei. Die Steuerung der Flugmaschinen geht nach kurzer Einarbeitungsphase gut von der Hand. Eine Joystick-Steuerung ist jedoch nicht enthalten. Wermutstropfen: Die Karten sind - gemessen am Battlefield-Standard - nicht besonders groß. Gerade mit Kampfjets seid ihr deswegen oft damit beschäftigt, nicht aus dem Areal herauszufliegen.

Weiter mit: Test Battlefield Play4Free - Seite 2

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