Test Buffy - Chaos Bleeds

von Florian Funk (14. Januar 2004)

"Buffy" gehört wohl neben "Smallville" und "Alias" zu den derzeit beliebtesten TV-Serien made in USA. Da lässt es sich Fox Interactive nicht zweimal sagen, eine zweite Episode auf den Markt zu werfen. Nachdem sich schon der erste Teil auf der Xbox gut verkaufte, versucht man es nun mit einem Multi-Plattform-Titel. Eingehen werde ich hier aber nur auf die Xbox Fassung.

Das Gameplay

Genau wie der Vorgänger ist auch "Chaos Bleeds" ein spannender Mix aus Action- und Adventure-Elementen. Die wichtigste Neuerung sind ganz klar die verschiedenen spielbaren Charaktere, denn dieses mal schlüpft man nicht nur in die Haut der Jägerin sondern darf auch noch Charaktere wie Willow, Spike, Xander, Faith oder sogar die Holzpuppe Sid steuern. Welchen Charakter man übernimmt ist jedoch fest vorgegeben, so gibt es Level, die man ausschließlich mit einem bestimmten Spielcharakter bestreitet als auch Levels, in denen sich die Akteure gegenseitig den Weg frei machen. Das actionlastige Gameplay verändert sich nämlich je nachdem welchen Charakter man gerade steuert. Willow hat zum Beispiel sehr starke Zaubersprüche drauf während Xander eher schwächlich in den Gefechten erscheint. Gekämpft wird wie gehabt mit entsprechenden Schlag & Tritt Kombinationen. Hat man den Untoten genügend Saft herausgeprügelt, werden sie gepflockt und zerfallen zu Asche. Leider leiden die Kämpfe etwas unter der Kamera des Spiels und auch unter hin und wieder leicht unfairen Passagen. Ansonsten fungiert das Gameplay sehr direkt und geht schnell in Fleisch und Blut über.

Knackige Rätselkost

Um den Spielverlauf etwas aufzulockern, baute man in den zweiten Buffy Teil etliche Rätsel ein, die vom Spieler gelöst werden wollen. Mal muss man Schlüssel oder Sicherungen finden, mal gilt es Gegenstände zu verschieben, die es einem ermöglichen, in höhere Regionen empor zu steigen. Die Rätsel sind wirklich gut durchdacht, jedoch hin und wieder auch nicht sonderlich logisch, bzw. sie werden euch ganz schön Nerven kosten. Viele der etlichen Features werden nämlich nirgends erklärt und können nur durch schlichtes Ausprobieren herausgefunden werden. Wer aber gerne härtere Nüsse knackt, dürfte hierbei einigen Spaß haben. Allerdings bedeutet viel Ausprobieren auch mehr in Kämpfe verwickelt zu werden, da viele Feinde immer und immer wieder an bestimmten Stellen auftauchen wenn man diese erneut besucht.

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