Test Bullet Soul: Neue Chance für Ballerspiel-Jungfrauen

von Joachim Hesse (17. April 2011)

Laut des amerikanischen Arztes Duncan MacDougall wiegt eine menschliche Seele 21 Gramm. Wie viel die Seele einer Kugel wiegt, weiß keiner. Doch in Bullet Soul kommen mehrere Tonnen zusammen.

Mit zwei Spieler in der Kugelhölle.Mit zwei Spieler in der Kugelhölle.

"Destruction Bonus" prangt nahe der Bildschirmmitte. Ein Zeichen dafür, dass es gut läuft. Auf der linken Seite steigt der Punktemultiplikator. Es ist ein Rausch. Unzählige Kugeln schwirren wieder einmal über den Schirm. Grüne, blaue, rote. Auf dem vertikalen Spielfeld könnte man zeitweise keinen Pixel mehr zwischen den Kugelbergen mehr durchschieben, die auf euer Raumschiff zurollen.

Während ihr die Lücke für euer Raumschiff sucht, fühlt ihr euch wie im Finale einer Folge Battlestar Galactica. Ein gutes Gefühl. Ihr spürt die Kontrolle über euer Schiff, steuert wie ein Schlafwandler in Freiräume. Ihr seid eins mit dem Spiel. Bullet Soul verschafft auch Anfängern dieses Gefühl. Denn euer Gleiter spuckt schnell mehr Feuer als jeder Drache und die Projektile der Gegner sind harmloser als es den Anschein hat. Das liegt daran, dass sie sich verwandeln.

Der grüne Energiebalken verrät, wie lange der Levelboss noch durchhält.Der grüne Energiebalken verrät, wie lange der Levelboss noch durchhält.

Seelen in der Kugelhölle

Sobald ein Feind explodiert, verpuffen dessen Kugeln. Übrig bleiben Wölkchen, Seelen. Die zerstäuben, sobald ihr hindurch rauscht. Sofern ihr euch im unteren Bildbereich aufhaltet, kommt ein Großteil der Projektile zu Beginn nicht einmal in eure Nähe. Ideal also für Anfänger, die Magie eines Danmaku-Spiels erleben wollen ohne als Kanonenfutter in der ersten Angriffswelle zu enden. Für den Notfall dürft ihr sogar einstellen, dass das Spiel bei Kugelkontakt automatisch eine eurer Bomben zündet. Erst das vierte und fünfte Level leistet härteren Widerstand.

Erschienen ist Bullet Soul nur in Japan. Doch es läuft auch auf deutschen Konsolen. Dieses Jahr meint es bisher gut mit den Liebhabern zweidimensionaler Ballerspiele für Xbox 360. Deathsmiles steht im Media Markt, Strania lockt auf Xbox Live und Trouble Witches Neo! folgt Ende des Monats. Neben Bullet Soul verzichten jüngst zudem zwei weitere Importtitel auf eine Regionalsperre: Muchi Muchi Pork/Pink Sweets und Eschatos. Goldene Zeiten also?

Weiter mit: Test Bullet Soul - Seite 2

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