Test Zeus: Master of Olympus - Seite 2

Eine sportlicher Wettkampf in der ArenaEine sportlicher Wettkampf in der Arena

Die Götter sind von hoher Bedeutung

Nach dem man also für das Wohl seines Volkes gesorgt hat, sollte man sich um den Handel kümmern. Denn man hat nicht immer die Möglichkeit oder den Platz, ein bestimmtes Gut zu produzieren. Dafür kann man Handelsposten aufstellen. Für jede Route gibt es einen eigenen Posten, auf dem man die Waren, mit denen man handeln möchte, plaziert. Reisende Händler kommen dann zu einem, und handeln mit ihren Waren. Dem Ganzen kann man natürlich mit dem Segen der Götter etwas auf die Sprünge helfen. Durch den Bau eines Monumentes, das immer einer bestimmten Gottheit gewidmet ist, kann man den entsprechenden Gott in seine Stadt holen. Der hat dann nichts Besseres zu tun, als dir und deinem Volk zu helfen. Je nach Gott werden entweder die Rohstofflager der Stadt gefüllt, die Ernte verbessert oder mit den eigenen Armeen in die Schlacht gezogen. Damit man mit dem entsprechenden Gott in den Krieg ziehen kann, benötigt man eigene Armeen. Diese können durch den Bau eines Palastes befehligt werden. Die Anzahl der Fahnen um den Palast egibt die Anzahl der Armeen. Allerdings kann man mit den eigenen Armeen keinen feindlich gesonnenen angreifenden Gott bezwingen. Auf dieser Ebene können nur Götter kämpfen.

2 kleine Monumente von Artemis und Apollon2 kleine Monumente von Artemis und Apollon

Altbackenes Grundgerüst

Die Grafikengine aus diesem Spiel ist mittlerweile altbekannt und ein wenig in die Jahre gekommen. Doch trotz technischer Mängel sieht die Grafik in diesem Spiel noch recht gut aus. Das liegt aber daran, dass sie so farbenfroh ist, und die Animationen recht ordentlich gelungen sind. Ansonsten ist das Spiel wie schon bei "Pharao" oder "Caesar 3" sehr übersichtlich, und die Menüführung eindeutig und übersichtlich. Die isometrische Ansicht der Stadt kann in 90°-Schritten gedreht werden, um auch nicht so gut einsehbare Bereiche der Stadt vernünftig verwalten zu können. Beim Sound braucht man nicht großartig Worte zu verlieren. Die Hintergrundmusik passt zum Spielgeschehen und kann bei Bedarf abgeschaltet werden. Sprachausgabe gibt es nur bei den Missionserläuterungen. Wobei der Sprecher hier hätte etwas deutlicher reden können. Man kann aber das Gesprochene mitlesen, so dass man kein Detail der nächsten Mission überhört.

Meinung von Frank Hinken

Trotz der mittlerweile überholten Grafik und der bekannten Menüführung macht dieses Spielprinzip immer noch Spaß. Bei "Zeus" wird man zudem noch sehr behutsam an das Spiel herangeführt. 16 kleine Einzelmissionen ergeben das Tutorial, welches Schritt für Schritt eine funktionierende Stadt erklärt. Und das tagelange Monumente bauen wie bei "Pharao" wurde bei "Zeus" Gott sei Dank abgeschafft. Alle Missionen sind ohne Probleme in wenigen Stunden zu bewältigen. Durch die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad bei "Zeus" in 5 Stufen einzustellen, bietet das Spiel für Anfänger und für Profis die ideale Basis, sich mit den Göttern Griechenlands rumzuschlagen.

80

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