Test Mortal Kombat - Seite 3

Eigentlich mag Johnny Cage Frauen mit großen Brüsten. Auch wenn es hier anders aussieht.Eigentlich mag Johnny Cage Frauen mit großen Brüsten. Auch wenn es hier anders aussieht.

Das geht auf die Knochen

Sobald die dritte Leiste der Energie-Leiste gefüllt ist, könnt ihr die X-Ray-Angriffe ausführen. Und die haben es in sich. Bei diesen Spezial-Attacken zeigt das Spiel in Zeitlupe, wie die Knochen brechen. Durch eine Art Röntgen-Ansicht bei der Attacke habt ihr die Knochen des Körpers direkt im Auge. Schwerter rammen sich in Beine, virtuelle Wirbelsäulen brechen, Pixel-Muskeln zerfetzen. Noch schlimmer sind eigentlich nur die sogenannten Fatalitys - das sind Angriffe, die ihr einsetzt, sofern euer Gegner bereits erledigt ist und benommen vor euch steht. Nach diesen Attacken steht so schnell kein Gegner mehr auf. Herzen raus zu reißen gehört in Mortal Kombat zum guten Ton. Aua.

Durch diese Energie-Leiste ist taktisches Vorgehen gefragt. Schon die erste gefüllte Leiste aufbrauchen, um einen starken, aber nicht übermächtigen Angriff durchzuführen? Oder doch abwarten, bis alle drei Abschnitte gefüllt sind? Gerade im Online-Modus soltte das wohlüberlegt sein, denn bei vielen Kämpfen dauert es gar nicht lange, bis tatsächlich alle drei Abschnitte gefüllt sind.

Frauen können gemein sein. Manchmal greifen sie aber auch zu harten Mitteln, wie hier zu sehen.Frauen können gemein sein. Manchmal greifen sie aber auch zu harten Mitteln, wie hier zu sehen.

Wie ein französischer Porno

Neben der Kampagne bietet Mortal Kombat eine Menge Inhalte. Und so übertrumpft es Konkurrenten wie Street Fighter 4 oder Tekken 6 um Längen. Der Turm der Herausforderungen zum Beispiel bietet fast unzählige Inhalte. Etwa Herausforderungen wie "eure Lebensenergie sinkt fortwährend und ihr stellt euch währenddessen gegnerischen Kämpfern". Oder ihr zerschmettert Zombies. Ja, in Mortal Kombat gibt es auch Zombies. Zombies, die ihr mit eurer Fernkampfattacke endgültig ins Jenseits befördert. In all den zusätzlichen Modi sammelt ihr Münzen für die Krypta. Dort habt ihr viele Extras zum freischalten. Neue Kostüme oder Angriffe schaltet ihr damit frei.

Technisch gibt sich Mortal Kombat kaum eine Blöße. Die Kampfschauplätze bieten scharfe Texturen und viele Details. Gutes Beispiel: Die Arena von Shao Khan. Hier kämpft ihr ums nackte Überleben, während im Hintergrund eine grölende Menschenmenge Blut sehen will. Völlig ohne Kritik kommt uns Mortal Kombat in Sachen Technik jedoch nicht weg. Die deutschen Sychronsprecher sind grauenhaft. Fast wie die deutschen Sprecher in einem französischen Erotikfilm - den wir natürlich noch nie gesehen haben.

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Tags: Uffruppe  

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