Phänomen Mortal Kombat: Die Spiele, die Filme und die Gewalt - Easter Eggs gibt es nicht nur zu Ostern und Komm ich jetzt ins Kino?

(Special)

Komm lass uns Freunde sein: die Fatalitum-Arena.Komm lass uns Freunde sein: die Fatalitum-Arena.

Easter Eggs gibt es nicht nur zu Ostern

Damit bewiesen die Entwickler, dass sie Humor besitzen. Daher verwundert es auch nicht, dass die Reihe vor Easter Eggs und versteckten Inhalten strotzt. Es springt euch etwa das Gesicht von Sound Designer Dan Forden entgegen. Das erscheint nach ein paar Aufwärtshaken kurz mit einem "Toasty"-Ruf rechts unten im Bild. Aber es galt auch Geheimnisse zu lüften, wie das um den Kampf gegen Reptile in der unteren Ebene des "Pit". Wartet dafür bis ein Schatten über den Mond fliegt und besiegt dann den Gegner - ohne selbst zu blocken oder einen Treffen abzubekommen! Geht doch, oder? Aber ernsthaft: Es ranken sich wahre Mythen um diesen Schatten. Angeblich löst ihr ihn durch seltsame Tastenkombinationen aus. Und des Rätsels Lösung? Es gibt keinen Auslöser. Der Schatten erscheit zuällig.

Aber auch andere witzige Details gibt es zu entdecken. Zwar nicht spielbar, jedoch hier und da im Hintergrund versteckt findet sich Pac-Man - Midway hat den dazugehörigen Automat in den Vereinigten Staaten herausgebracht. Umgekehrt zollen aber auch andere Spiele wie Asterix & Obelix XXL 2 - Mission Las Vegum der Reihe ihren Tribut. Ein ganzer Abschnitt widmet sich hierbei anderen Computerspielen und in Las Vegum dürft ihr auch die sogenannte Fatalitum-Arena betrachten.

Christopher Lambert spielt im Film Raiden.Christopher Lambert spielt im Film Raiden.

Komm ich jetzt ins Kino?

Anfang der 90er Jahre entdeckte man auch in Hollywood, dass Videospiel-Verfilmungen Geld einbringen. Nachdem Street Fighter weltweit das dreifache seines Budgets eingespielt hatte, wagt man sich 1995 auch an eine Verfilmung von Mortal Kombat mit Schauspielern. Ja, der Street-Fighter-Film mit Jean-Claude van Damme und Kylie Minouge. Und nein, wir wissen nicht, warum der soviel Umsatz generierte. Regie beim Mortal-Kombat-Film führt ein noch junger Regisseur namens Paul W.S. Anderson. Moment! Paul W. S. Anderson? Genau, das ist derjenige, der zwar offensichtlich nie die Spiele gespielt hat, jedoch trotzdem seit 2001 die Resident-Evil-Reihe verfilmen darf. Das Studio hat mit Christopher "Highlander" Lambert auch einen bekannten Namen dabei. Mortal Kombat übertrifft dadurch sogar den Erfolg von Street Fighter.

Wie später bei Resident Evil spaltet der Film zu Mortal Kombat die Anhänger. Um in den Vereinigten Staaten eine Altersfreigabe ab 13 Jahren (PG-13) zu erhalten, verzichtet er auf einen großen Teil der Brutalität. Das kam bei einigen Liebhabern nicht an. Andere hingegen mögen ihn wegen seines hohen Trash-Faktors. Trotz dieser Spaltung gilt Mortal Kombat als eine der besseren Spieleverfilmungen der 1990er Jahre. Anhand von Super Mario Bros., Street Fighter oder Double Dragon ist das aber keine große Leistung.

Weiter mit: Noch mehr Film und dann auch noch ins Internet und Das Mittelmaß aller Dinge

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