Phänomen Mortal Kombat: Die Spiele, die Filme und die Gewalt - Noch mehr Film und dann auch noch ins Internet und Das Mittelmaß aller Dinge

(Special)

Szene aus dem neuen Kurzfilm zu Mortal Kombat.Szene aus dem neuen Kurzfilm zu Mortal Kombat.

Noch mehr Film und dann auch noch ins Internet

Und was macht man wenn eine Kuh viel Milch gibt? Man melkt sie weiter. So braucht es keine zwei Jahre und der Nachfolger steht in den Kinos bereit. Doch Fans und sogar Kritiker sind sich diesmal fast geschlossen einig: Mortal Kombat: Annihilation ist Schrott. Zwar kein finanzielles Desaster, bleibt aber der große Erfolg vom ersten Teil aus. Nebenbei liefert man mit zwei Animationsfilmen noch Futter für den heimischen Videomarkt und mit Mortal Kombat: Conquest schuf man noch eine Ferseh-Serie die es auf Sage und Schreibe eine Staffel brachte. Obwohl sich die Gerüchte um eine Neuverfilmung hartnäckig halten, bleibt es bis zum Jahr 2010 ruhig. Dann taucht aus dem Nichts ein Kurzfilm mit dem Titel "Mortal Kombat: Rebirth" auf. Mit Michael Jay White (Undisputed 2) und Jeri Ryan (Seven of Nine aus Star Trek Voyager) überraschen diese acht Minuten mit einer Geschichte um die Kämpfer Jax und Sonja Blade.

Von einer Marketing-Kampagne für das neue Spiel bis hin zu einer Kino-Neuverfilmung ist die Rede. Doch der Kurzfilm ist in Wahrheit eine Art Bewerbungsvideo von Regisseur Kevin Tancharoen. Der will Rechteinhaber Warner Bros. zeigen, dass Mortal Kombat wieder auf die Leinwand gehört. Zwar erreicht er dieses Ziel nicht, aber Warner genehmigt die Produktion einer Film-Mini-Serie für das Internet. Seitdem 11. April könnt ihr die wöchentlich neu erscheinenden Folgen auf Youtube anschauen. Und sieht man sich die Zuschauerzahlen und die Kritiken an, darf man vielleicht jetzt schon auf eine zweite Staffel hoffen.

Das Titelbild passt zum Rest des Spiels, einfach nur blöd.Das Titelbild passt zum Rest des Spiels, einfach nur blöd.

Das Mittelmaß aller Dinge

Auch im Videospielsektor lassen sich die Entwickler mit Fortsetzungen, Sammlungen sowie Neuinterpretationen nicht lumpen. Mortal Kombat erscheint für nahezu für alles, womit man spielen kann. Ob das System dafür geeignet ist oder auch nicht. Den Vogel schießt man aber definitiv mit Mortal Kombat: Special Forces für die Playstation 1 ab. Ein 3D-Spring-Hüpf-Prügel-Blockpixel, ähm okay, das Spiel wusste selbst nicht genau was es ist oder sein will. Man darf jedenfalls als verpixelter Jax durch eine Arena rennen und Gegner verhauen. Warum und wieso? Das wird nicht erklärt.

Sicherlich schwimmen die meisten Neuerscheinungen im oberen Mittelmaß und räumen auch hier und da gute Kritiken ab. Trotzdem scheint die Luft raus oder passender: die Reihe immer blutleerer. Trotz der ordentlichen Versuche aus Mortal Kombat mit Shaolin Monks eine Art Action-Adventure zu machen und die Kämpfer gegen die Helden der DC-Reihe antreten zu lassen, will der Funke nicht mehr so recht überspringen. Wo bleibt das gespannte Warten auf einen neuen Teil? Die Anrufe in den Videospielläden ob man das Spiel schon einen Tag vor der Veröffentlichung mit nach Hause nehmen darf? Vorbei. Bis man sich für einen Neuanfang entscheidet. Erscheinungstermin: April 2011.

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