Pleiten, Pech und PSN: Die Hintergründe des Hacker-Angriffs

(Special)

von Max Wildgruber (27. April 2011)

Sony verbrachte die Osterfeiertage mit einer Eiersuche der besonderen Art. Während tausende Spieler mit prallem Freizeitkonto vor verschlossenen Mehrspieler-Modi warteten, versuchten Sicherheitsexperten, eine marode Stelle im PlayStation Network (PSN) zu finden. Millionen von Nutzerdaten wurden gestohlen - möglicherweise inklusive Kreditkarteninformationen! Ob Hacker dem PS3-Konzern das faule Ei ins Netz gelegt haben oder Sony die Katastrophe selbst verschuldete, ist nun die Frage. Mit einer Geschichte von Pleiten, Pech und PSN suchen wir eine Antwort.

Patrick Seybold von Sony: Ausmaß wird erst jetzt bekanntPatrick Seybold von Sony: Ausmaß wird erst jetzt bekannt

Ab dem 20. April 2011 konnten sich PSN-Nutzer auf der ganzen Welt nicht mehr im Netzwerk anmelden. Sony erklärte den Ausfall im offiziellen PlayStation Blog mit "Wartungsarbeiten". Zunächst war von einem technischen Problem die Rede, Kunden wurden um ein bis zwei Tage Geduld gebeten. Am 22. April erklärte Sony, ein "externer Eingriff" habe das PSN und den damit verbundenen Multimedia-Dienst Qriocity beschädigt. In den Folgetagen blieb das Netzwerk verrammelt. Sony gab bekannt, man wolle die Infrastruktur des Systems neu aufbauen und zusätzliche Sicherheitsmechanismen einziehen.

Im Laufe des 26. April dann die Hiobsbotschaft: Offenbar haben Unbefugte zwischen dem 17. und dem 19. April die persönlichen Kundendaten der PSN-Nutzer inklusive Namen, Adressen, Passwörtern und möglicherweise sogar Informationen über Kaufverhalten und benutzte Kreditkarten gestohlen. Wie Sonys Pressesprecher Patrick Seybold erklärte, war das gesamte Ausmaß des Hackerangriffs fast eine Woche lang unklar. Erst eine hinzugezogene externe Sicherheitsfirma entdeckte nach und nach die Katastrophe.

Weiter mit: Warum das PSN? und Wer waren die Hacker?

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