Test Champions - Return to Arms

von Clemens Eisenberger (21. April 2005)

"Champions of Norrath", der Vorgänger zu "Return to Arms", holte sich im Jahr 2004 die Auszeichnung des besten Action-Rollenspiels des Jahres. Jetzt schlägt Sony ein weiteres Mal zu und veröffentlicht eine Fortsetzung, die mit doppeltem Umfang, verschiedenen Storylines und neuen Charakteren in unsere Läden kommt. Ob es den genialen Vorgänger toppen kann, lest ihr in unserem Test.

Bist du bekloppt?Bist du bekloppt?

Back to the Roots!

Ihr habt 7 verschiedene Charaktere zur Wahl, die alle ihre individuellen Stärken und Schwächen zeigen. Berserker sind z.B. sehr gute Nahkämpfer, haben dafür aber fast keine Zauber auf Lager. Schamanen können den Feinden aus sicherer Entfernung wunderbar den Hintern verbrutzeln - im Nahkampf überleben sie aber keine 5 Minuten. Es gibt keinen Charakter, mit dem das Spiel unnötig schwerer wird, man muss nur für jede Figur die richtige Taktik entwickeln. Die Story ist nicht besonders interessant. Gleich zu Beginn des Spieles steht ihr vor einer hübschen Frau, die euch mit unerträglich penetranter Stimme (dazu später mehr) euren ersten Auftrag gibt: Ihr sollt ein Dungeon von Monstern säubern. So sehen ca. 90% eurer Aufträge aus, doch schon nach kurzer Zeit im Dungeon begegnet euch eine andere Frau, die euch mit noch schlimmerer Stimme einen anderen Deal anbietet: Ihr wechselt die Seiten und kämpft für den Feind. So eine Entscheidung will wohl überlegt sein, werdet ihr jetzt wahrscheinlich denken. Nein, eigentlich nicht. Ihr kämpft dann einfach weiter und geht halt am Ende des Levels nicht durch das linke sondern durch das rechte Portal. Darunter leidet der Wiederspielwert des Games.

Abra Kadabra Simsala Bim!Abra Kadabra Simsala Bim!

Die Technik aus Norrath - Steinzeitlich oder hochmodern?

Den Umfang von "Champions: Return to Arms" darf man aber auch nicht unerwähnt lassen: es sind 80 Levels. Das sind doppelt so viele wie beim Vorgänger. Die Spielzeit verdoppelt sich dadurch zwar nicht unbedingt, aber an Teil 2 hat man deutlich länger Spaß wie an Teil 1 der Serie. Die Grafik von "Champions of Norrath" war schon genial, doch auch hier kann die Fortsetzung noch ein kleines Bisschen mehr bieten. Gestochen scharfe Kanten, perfekte Texturen, da gibt es wirklich keinen Grund zur Kritik. Die Menschen und Monster sehen ebenfalls sehr gut aus, obwohl man bei letzteren die doch etwas geringe Artenvielfalt bemängeln muss. Auch die Grafikeffekte beim Zaubern können sich sehen lassen. Wenn man das Spiel speichert, füllt der anschließende Effekt den ganzen Bildschirm, und die Zauber, die die Schamanen und Zauberer in den letzten Stufen erlernen, sehen auch wirklich großartig aus. Jeder Zauber wird von einem kleinen Soundeffekt unterlegt. Der ist zwar gut gemacht, wiederholt sich aber bei öfter verwendeten Zaubereien auch entsprechend oft und zehrt deshalb an den Nerven des Spielers.

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