Test Conduit 2 - Seite 3

Es vergeht keine Minute ohne knatternde Salven.Es vergeht keine Minute ohne knatternde Salven.

Von der Pistole bis zur Schwarmkanone mit Milbenmunition

Euch stehen zum einen die genretypischen Waffen wie Maschinengewehr und Schrotflinte zur Verfügung - wer hätte das gedacht! -, zum anderen aber auch skurrile Alien-Waffen, die ätzende Biomasse verschießen, schreiende Milbenlarven abfeuern oder sogar feindliche Geschosse auffangen und zurückbefördern. Hinzu kommen Granaten, die ihr durch eine entsprechende Bewegung mit dem Nunchuk werft, und Waffen, deren Baupläne ihr erst finden müsst, bevor ihr auf sie zugreifen könnt.

Conduit 2 kommt so auf 21 Waffentypen. Und Feuerpausen gibt es fast nie, also auch so gut wie keine Rätsel oder Erkundungsaufgaben. Ihr haltet immer nur Ausschau nach dem nächsten Kerl mit einer Waffe im Anschlag. Die Steuerung ist sehr gut gelungen. Mit Unterstützung von MotionPlus wird sie noch präziser, aber nur geringfügig. Auch mit einer "nackten" Wii-Fernbedienung könnt ihr haarfeine Korrekturen der Waffenausrichtung problemlos vornehmen. Wer es mag, kann sogar mit dem Classic Controller spielen. Mit dem linken Stick steuert ihr dann Ford, mit dem rechten Kamera und Fadenkreuz.

Sogar am Ufer des Amazonas haben es sich Außerirdische gemütlich gemacht.Sogar am Ufer des Amazonas haben es sich Außerirdische gemütlich gemacht.

Schöne Grafik mit Schwächen im Detail

Durch die Conduits verschlägt es nach China, Oxford, in den brasilianischen Regenwald, nach Washington (das Adams schon weitgehend eingeebnet hat) oder sogar ins mythische Agartha mitten im Erdkern. Dass die Außerirdischen diese Orte im Griff haben, merkt ihr schnell. Es stehen 16 Missionen an, die manchmal mehrere Stunden dauern und tonnenweise Munition verschleißen. Grafisch ist Conduit 2 kein Meilenstein, aber besser als der Durchschnitt. Eure Umgebung ist sehr detailliert. So stehen im Bunker aus dem Kalten Krieg noch eingemottete Siebziger-Jahre-Computer und im U-Bahn-Schacht hält euch eine Anzeigetafel über die ankommenden Züge auf dem Laufenden.

Auch im Großen schinden die Kulissen viel Eindruck. Man kann sich vorstellen, dass Washington D.C. genau so aussieht, wenn es von Aliens ausgebombt wird. Nur wenn man genauer hinsieht, werden die Details dann doch recht unscharf. Ab und zu hängt auch mal ein Einschussloch mitten in der Luft. Peinlich. An der Geräuschkulisse gibt es nichts auszusetzen. Die Sprachausgabe ist allerdings nur Englisch, die Untertitel sind Deutsch, fehlen aber dummerweise manchmal. Musik ist so gut wie nicht vorhanden.

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