Test SOCOM 4 - Special Forces: Kaum Taktik, viel Blei

von Redaktioneller Mitarbeiter (03. Mai 2011)

Jetzt mal Butter bei die Fische: SOCOM ist kein Taktik-Shooter mehr! Der bereits vierte Teil Special Forces versucht elegant, seine fehlenden Taktik-Elemente mit einem oberflächlichen Befehls-System zu vertuschen.

Ihr übernehmt die Rolle von Cullen Gray (Mitte). Euch zur Verfügung steht eine vierköpfige Eliteeinheit.Ihr übernehmt die Rolle von Cullen Gray (Mitte). Euch zur Verfügung steht eine vierköpfige Eliteeinheit.

Ihr übernehmt die Kontrolle von Commander Cullen Gray, der eine vierköpfige Eliteeinheit anführt. Ebenfalls mit dabei sind zwei deutsche Soldaten aus der KSK-Elitetruppe. Den Rest bilden zwei koreanische Soldaten. Spielerisch ist die Unterscheidung wichtig: Die koreanischen Truppen sind auf Fernkampf und lautloses Töten spezialisiert. Die Deutschen hingegen mögen es eher brachial und ziehen den direkten Nahkampf mit schweren Maschinengewehren vor.

Die Koreaner bilden euer Gold-Team, während die Deutschen die blaue Truppe bilden. Beide Verbände kontrolliert ihr separat. So warten eine Menge an feindlicher Soldaten auf einer Anhöhe. Ihr schickt die goldene Gruppe links ins hohe Gras, wo sie in Deckung gehen und in sicherer Entfernung warten. Ihr markiert ein Ziel, dass sie zuerst ausschalten sollen. Die rabiate Truppe schickt ihr leise rechts in eine Ansammlung von Trümmern. Sie sind nur unweit von den Feinden entfernt. Eine gute Position für direktes Feuer. Und ihr befindet euch direkt dahinter und koordiniert alles. Ihr feuert zuerst. Peng. Alles geht ganz schnell und die Feinde sind erledigt. Der goldene Stoßtrupp blieb unentdeckt. Und die Deutschen gerieten durch die ihr wuchtiges Feuer gar nicht erst unter Beschuss.

In einigen Schleich-Missionen ist vorsichtiges Vorgehen gefragt. Entdecken die Gegner euch, beißt ihr rasch ins Gras.In einigen Schleich-Missionen ist vorsichtiges Vorgehen gefragt. Entdecken die Gegner euch, beißt ihr rasch ins Gras.

Vorhersehbare Handlung mit bösen Terroristen

Der amerikanische Entwickler Zipper Interactive gehörte zu Zeiten der PlayStation 2 zu den ganz großen Studios. Mit ihrer SOCOM-Reihe dominierten sie den Markt an Mehrspieler-Shootern. Und boten für Einzelspieler taktische Kampagnen.Die Zeiten haben sich geändert: Der vorherige Teil SOCOM - Confrontation für die PS3 ist ein reiner Online-Shooter, der der Konkurrenz wie Halo 3 oder Killzone 2 deutlich unterlegen ist. Zwar lieferte Zipper mit MAG einen guten Mehrspieler-Shooter ab, der für sagenhafte 256 Spieler Platz bietet. Einzelspieler-Missionen sind aber auch da nicht vorhanden.

Mit SOCOM 4 - Special Forces liefert Zipper eine eigenständige Einzelspieler-Kampagne, die an den Zenit der Taktik-Shooter erinnern soll. Schon an der Handlung merkt ihr, dass die Entwickler nichts Neues probieren: Südostasien versinkt im Chaos. Böse Menschen versuchen, die wichtigste Wasserstraße in der fiktiven Region einzunehmen. So wollen sie der Weltwirtschaft ordentlich Schaden zufügen. Ihr als Spezialeinheit mischt die bösen Terroristen auf.

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