Test Operation Flashpoint - Red River - Seite 2

In Red River lauft ihr viel. Sehr viel. Denn Fahrzeuge gibt es nicht viele.In Red River lauft ihr viel. Sehr viel. Denn Fahrzeuge gibt es nicht viele.

Ein Name, mehrere Spiele

Als Operation Flashpoint 2001 auf den Markt kam, setzte es Maßstäbe. Das Genre der Militärsimulation war geboren! Die Entwickler Bohemia Interactive verabschiedeten sich jedoch von der Reihe und erschufen die Arma 2-Reihe. Jetzt versucht sich Codemasters an der Militärsimulation, scheiterte jedoch mit Operation Flashpoint 2 - Dragon Rising an den Ansprüchen der Spielergemeinde. Eine Simulation ist das nicht. Auch der neue Teil Operation Flashpoint - Red River entfernt sich weit davon, eine Kriegssimulation zu sein.

Stattdessen gelingt Codemasters ein Spagat zwischen Taktik-Shooter und Simulation. Es verschlägt euch nach Tadschikistan, ein Binnenstaat in Zentralasien. In der Rolle der US-Army legt ihr euch mit sämtlichen Terrororganisationen an. Typisch amerikanisch: Gut und Böse ist streng getrennt. Stereotypisch. Ihr seid die Guten, die Turban-Träger die Bösen. Und auch die Chinesen, die sich in den Konflikt einmischen, sind böse. Natürlich. Hintergründe, Motive oder Ausschlag für den Krieg kommen kaum zur Sprache.

Die Landschaft von Tadschikistan besteht größtenteils aus kargen Gebieten ohne Bäume.Die Landschaft von Tadschikistan besteht größtenteils aus kargen Gebieten ohne Bäume.

Niveaulose Kommunikation

Meist hört ihr stumpfsinnige Beleidigungen und übertriebene Ausrufe. Wenn ein amerikanischer Soldat die Feinde als "verfickte Tadschi-Pisser" oder "Bambuslutscher" bezeichnet, ist das vielleicht einmal angemessen. Aber wenn es so ausufernde und pubertäre Ausmaße annimmt und jeder Funkspruch unter die Gürtellinie geht, solltet ihr euren guten Geschmack schnellstmöglich ausschalten. Anders sind diese grenzdebilen Funksprüche und Kommandos nicht zu ertragen. Ebenfalls kaum zu ertragen ist die künstliche Intelligenz. Ihr befehligt als Soldat Kirby eine vierköpfige Einheit der US-Armee.

Die sollte euren Befehlen gehorchen. Machen sie aber nicht. Euer Befehl: Stellung halten! Denn aus Norden kommen gewaltige Truppen der Chinesen. Stellung halten bedeutet, in der Nähe eines markierten Bereichs zu bleiben und ihn zu verteidigen. Einfach, könnte man meinen. Aber nicht für eure Kameraden. Die verschanzen sich in umliegenden Häusern exakt in der Gegenrichtung der anstürmenden Feinde. Und da kommen sie so schnell auch nicht wieder heraus. Wenigstens im Vergleich zu Operation Flashpoint 2 - Dragon Rising hat sich die Intelligenz der Gegner ein wenig verbessert. Bei Beschuss legen sie sich hin oder suchen Deckung in umliegenden Häusern. Dennoch kommt es vor, dass sie stumpf in euer Gewehrfeuer rennen. Durch den erheblichen Mangel an Intelligenz geht ein großer Teil an Taktik verloren. Durch die blöden Kameraden bleibt das Taktieren und Befehlen stets nur oberflächlich.

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