Test Thor - God of Thunder - Seite 2

Immerhin: Bei euren Blitzen könnt ihr verschiedene Farben freischalten!Immerhin: Bei euren Blitzen könnt ihr verschiedene Farben freischalten!

3D und trotzdem begrenzter Augenschmaus

Die Präsentation ist durchwachsen: Während einzelne Gegner und Animationen gut aussehen, passen die Texturen von Umgebung, Fauna und Flora oft kaum zueinander. Die Grafik wirkt wie ein Flickenteppich. Immerhin gibt es für 3D-Fernseher auch eine räumliche Darstellung des Spielgeschehens, eine nette Dreingabe, die aber auf Dauer anstrengt. In den Zwischensequenzen, die übrigens auch Szenen ohne Thor beinhalten, fällt die ausdruckslose Mimik der Protagonisten unangenehm auf. Vor allem das wächserne Antlitz von Loki erinnert an Android Data aus Star Trek. Die Stimmen klingen abwechselnd mal laut, mal leise, und öfter blechern. Ein akustischer Höhepunkt erreicht das Spiel bereits im Startmenü mit einem feinen heroischen Musikstück.

Ansonsten leben Grafik- und Soundkulisse vor allem von dem Effektgewitter, das Thor auf seine Feinde niedergehen lässt. Dem Odin-Sprössling wurden nämlich allerlei Kräfte in die Wiege gelegt, für die er auch noch per gesammeltem Heldenmut dreißig Aufstufungen aktivieren kann.

King Kong? Nein! Ulik, der Troll!King Kong? Nein! Ulik, der Troll!

Symbole diktieren das Spielgeschehen

Mit Donner zerbröselt Thor die Rüstungen der Feinde, mit Blitzen lähmt und schädigt er sie. Wenn er sie nicht schon vorher mit Windzaubern in einen Abgrund gefegt hat. Zur Inanspruchnahme der Kräfte benötigt er blaue Odin-Kraft, die durch das Einsammeln blauer Runen erneuert wird. Ansonsten steht ihm sein Hammer Mjolnir als Nah- und Fernkampf-Accessoire zur Verfügung. Mit Viereck- und Dreiecktaste reiht ihr in den Schlachten endlose Kombinationen aneinander. Ähnlich wie in Dynasty Warriors 7. Sogar größere Distanzen überwindet Thor, indem er mit dem Hammer durch die Luft schleudert. Das funktioniert aber nur an Stellen, an denen das entsprechende Symbol leuchtet.

Überhaupt diktieren Symbole das Spielgeschehen. Hier blinkt es, da dürft ihr klettern. Dort leuchtet eine Gegnerbrust, die sollt ihr per Kreistaste packen. Dort zeigt mir ein Pfeil an, in welcher Richtung ihr am Endgegner entlang klettern könnt. Zwischendurch blendet dann das Spiel noch Tasten ein, auf die ihr so schnell wie möglich hämmern sollt, um ein Kräftemessen mit einem Feind zu gewinnen. Wisst ihr tatsächlich an einer Stelle nicht, wie ihr weiterkommt, hilft meist ein Druck auf die Hilfetaste für einen nützlichen Tipp. Je nach Schlachtenglück und gewähltem Schwierigkeitsgrad habt ihr das Spiel in knapp zehn Stunden durchgespielt. Zusätzliche Spielmodi oder Mehrspieleroptionen gibt es nicht.

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