Test Brink - Seite 3

Diesen Roboter beschützt ihr, um die Mission erfolgreich abzuschließen.Diesen Roboter beschützt ihr, um die Mission erfolgreich abzuschließen.

Eine Mehrspieler-Offenbarung?

Brink macht weiter mit dem Anderssein. Schließlich heben sich die Entwickler schon mit vorherigen Spielen von der Masse ab. Brink fordert von euch Gruppenspiel. Egal wie viele gegnerische Spieler ihr erledigt, als Einzelkämpfer landet ihr nicht auf Platz 1 der Rangliste. Egoisten sollten also weiter auf Call of Duty 4 - Modern Warfare zurückgreifen. Wer bei Brink nicht klug zusammenspielt, sorgt dafür, dass das Team scheitert. Unausweichlich. Denn seid ihr erfolgreich, erhaltet ihr Erfahrungspunkte. Die Grundlage eurer Ausrüstung. Auf den Karten gibt es stets mehrere Ziele. Ein Hauptziel beispielsweise: Ein wichtiges, verletztes Fraktionsmitglied in eine sichere Zone eskortieren. Wenn jetzt die Hälfte der acht Kameraden möglichst viele Spieler erledigen wollen, endet das fast zwangsläufig in der Niederlage.

Nebenbei warten jedoch noch andere Ziele auf euch. Kommandoposten stehen zum Beispiel auf dem Schlachtfeld. Erobert ihr diesen, füllt ihr euch dort die Munition wieder auf oder wechselt die Klasse. Hier stellt sich die Frage: Alle kümmern sich um das Primärziel oder doch lieber Ziel-Aufteilung in der Gruppe? Eine gute Frage. Eine Frage, die sich alle Spieler stellen sollten. Daher ist es so komplex. Abwägen, welche sekundären und primären Ziele an erster Stelle stehen. Ihr müsst Brink erst verstehen, die Karten, die Ziele, die Charaktere, die Klassenaufteilung, um wirklich zu wissen, welche Ziele nun zum Erfolg führen. Kein Spiel für Einsteiger. Ein Shooter für die richtig Hartgesottenen. Ihr braucht Stunden, um Brink in all seinen Facetten zu verstehen. Doch dann ist es eine Offenbarung!

Gruppenspiel bedeutet Erfolg. Geht ihr allein vor, schadet ihr eurer Gruppe nur.Gruppenspiel bedeutet Erfolg. Geht ihr allein vor, schadet ihr eurer Gruppe nur.

Durchschnittliche Grafik

Ebenfalls herausragend gelungen ist die geschmeidige Handhabung eurer Waffen. Euer Charakter lässt sich so herrlich intiuitiv und flüssig steuern wie selten zuvor. Zumal das Bewegungssystem so vorher noch nie Bestandteil eines Shooters war. Doch gerade beim Klettern fällt auf, dass Brink grafisch nicht auf dem neuesten Stand der Dinge ist. Ihr seid durch das Klettern oft direkt an der Umgebung. Und die fallen zuweilen sehr unscharf und matschig aus. Teilweise sind die Texturen erst richtig scharf, wenn ihr euch kurz davor befindet. Brink ist kein Vergleich zu Grafik-Bomben wie Rage oder Killzone 3.

All das ist jedoch Kritik auf hohem Niveau. Splash Damage beweist eindrucksvoll, was sie von diesem Genre verstehen. Zugegeben: Die Klassen sind altbekannt, bestehen aus Sanitäter, Soldat, Agent und Techniker. Aber durch jeden Levelaufstieg bekommt ihr sogenannte Level-Credits. Mit denen schaltet ihr neue Fähigkeiten frei, die ihr auf dem Steuerkreuz ablegt. Beispiel: drückt ihr links, aktiviert ihr einen Regenerationsbonus für die Lebenspunkte eurer Kameraden. Unten aktiviert den Adrenalinschub, mit dem ein Kamerad kurzzeitig unverwundbar über das Schlachtfeld läuft. Drückt ihr rechts, kann sich euer Charakter, unabhängig vom Körpertyp, sehr schnell bewegen.

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