Test Brink - Seite 4

Pro:

  • weitläufige, abwechslungsreiche Karten
  • Auswahl an Fähigkeiten für jede Klasse
  • flüssige Steuerung
  • angenehme Handhabung der Waffen
  • umfangreicher Editor für Charaktere
  • Waffenaufsätze (Magazine, Visiere, etc.)
  • dynamisches Bewegungssystem
  • Gruppenspiel erforderlich
  • mehrere Ziele im Kampf
  • Waffenarten (MGs, Schrotflinte, etc.)
  • Körpertyp beeinflusst Spielablauf
  • wuchtige Musikuntermalung

Contra:

  • Ruckler bei Online-Kämpfen
  • teils matschige Texturen
  • plötzlich auftauchende Objekte
  • Sanitäter zu mächtig
  • überladene Geschichte
  • dürftige Synchronstimmen

Achtung: Online-Probleme beim Test

Bei mehreren Online-Schlachten ruckelte Brink auf der Xbox 360. Manchmal waren die Kämpfe sogar unspielbar und wir mussten die Server verlassen. Vereinzelt fror sogar das Bild während des Spiels ein. Inzwischen ist bereits ein erster Patch verfügbar, der einige dieser Probleme behebt. Bethesda bestätigte uns außerdem, dass direkt zur Veröffentlichung am 13. Mai ein Patch kommt, der diese Fehler beheben soll.

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Brink ist anders, erfrischend anders. Es setzt sich von den üblichen Vorgaben des Genres ab. Durch das innovative Bewegungssystem ist Brink einzigartig in seiner Form. Ohne Probleme lauft und springt ihr über Hindernisse und Vorsprünge. In den üblichen Shootern wie Call of Duty stört es stets den Spielablauf, eine Kiste hochzuspringen. Hier jedoch ist es ganz einfach, ihr drückt nur eine Taste. Sowas braucht das Genre! Abseits aller Battlefields und Halos findet Brink seine eigene Nische, in der Bewegung und Können eine Einheit bildet. Etwas, was bei anderen Genre-Vertretern selten erforderlich ist.

Doch Brink kann auch komplex sein. Okay: Die Modi und Ziele sind allseits bekannt. Aber es ist die Masse an Zielen, die auf einer Karte zu finden sind. Primärziele, Sekundärziele, Kommadoposten, Kameraden, die nach einem Sanitär schreien - Einsteiger sind komplett überfordert. Es gibt zwar gute Einführungsvideos, doch letztlich muss sich der Spieler beinhart einarbeiten. Wer nur Call of Duty gewohnt ist, für den kann auch das Bewegungssystem und der Fokus auf Gruppenspiel abschreckend sein. Beides zu kombinieren fiel mir anfangs schwer. Doch nach durchgezockten Nächten habe ich die Magie von Brink verstanden. Die Karten, die Waffen, Klassen, Modi - es braucht seine Zeit. Brink ist anders. Und das ist gut so!

88 Spieletipps-Award

meint: Bewegung, Können, Abwechslung, Gruppenspiel - all das vermischt Brink zu einem Mehrspieler-Shooter der Extraklasse. Solche Innovationen braucht das Genre!

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