Test No More Heroes - Heroes Paradise - Seite 2

Krank und sexy - Travis Gegner sind genauso durchgeknallt wie er.Krank und sexy - Travis Gegner sind genauso durchgeknallt wie er.

Endbosskämpfe mit nackter Haut

Im Weg von Travis Touchdown stehen bizarre Auftragsverbrecher. Er trifft beispielsweise auf Death Metal, der am ganzen Leibe tätowiert und gepierct ist und unbeschwert ein rund drei Meter langes Schwert mit sich führt. Danach macht er die Bekanntschaft mit dem reichen Dr. Peace, der nicht nur gerne eine Runde in seinem Stadion trällert, sondern auch mit seinen zwei Pistolen wie ein Cowboy durch die Gegend ballert. Ohne euch zu viel zu verraten: Freut euch auf Bad Girl, die Zweite der Rangliste. Das ist wohl der schrillste Kampf des gesamten Spiels inklusive Baseballschläger, einer süßen Stimme, Brüsten und viel nackter Haut.

Habt ihr einen Sieg im Duell errungen, könnt ihr euch nicht nur an einem Zertifikat ergötzen, sondern auch an witzigen Videosequenzen. Travis Herzblatt Sylvia taucht auf, entsorgt mit ihren Mitarbeitern die Leiche und flirtet mit euch - ohne euch an die Wäsche zu lassen. Die Videosequenzen sind ironisch und übertreiben dargestellt, wodurch der Charme und Witz des Spiels gut zur Geltung kommt. Die gierigen Augen von Travis, die unentwegt auf Sylvias Dekolleté starren, sind selbst nach den rund zehn Spielstunden immer noch komisch.

Um das Schwert aufzuladen, bewegt ihr eure Hand schnell hoch und herunter. So, so.Um das Schwert aufzuladen, bewegt ihr eure Hand schnell hoch und herunter. So, so.

Die Move-Steuerung lohnt sich!

Im Gegensatz zum ursprünglichen No More Heroes bietet die Neuauflage zwei Steuerungsmöglichkeiten. Entweder ihr entscheidet euch für den normalen oder den Move-Controller. Wir raten euch zur Bewegungssteuerung, da das Spiel dafür ausgelegt ist. Per Dualshock-Pad lassen sich die anspruchsvollen Kämpfe zwar genauso bedienen, allerdings fällt diese Steuerungsvariante ungewohnt aus. Der häufige Einsatz der Analogsticks und Auf-und-Ab-Bewegungen des Controllers soll die Bewegungseinheit simulieren. Wer eine Move-Steuerung besitzt, greift lieber gleich dazu.

Die Move-Steuerung ist intuitiv und geht leicht von der Hand. So neigt ihr den Controller entweder nach oben für einen hohen, oder nach unten für einen tiefen Schlag. Befürchtet deshalb aber keine Fuchteleien, denn ihr greift bequem mit der Move-Taste an. Lediglich für Spezialattacken schwingt ihr die Steuerungseinheit in die jeweilige Richtung. Im Vergleich zur Wii-Fassung fällt das präziser und schneller aus. Allerdings haben die Entwickler deswegen auch den Schwierigkeitsgrad in den Bosskämpfen angehoben, was frustrieren kann.

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