Test No More Heroes - Heroes Paradise - Seite 3

Neben der Mörderei genießt Travis auch eine ruhige Fahrt durch Santa Destroy.Neben der Mörderei genießt Travis auch eine ruhige Fahrt durch Santa Destroy.

Offene Spielwelt mit schwachen Nebenmissionen

Wer von euch denkt, dass ein Auftragsmörder durch die Morde genug Geld fürs Leben besitzt, irrt. Travis Touchdown ist trotz seines Berufes arm. Das offenbart sich auch gleich an seinem schäbigen Motel-Zimmer. Allein mit seinem aufgemotzten Motorrad kann er ein wenig prahlen. Deswegen heißt es für ihn: Nebenjobs annehmen. Das sind normale Arbeiten wie den Müll auf der Straße einsammeln, Autos betanken oder auch den Rasen mähen. Natürlich kann er auch für die Attentäter-Agentur aktiv werden und mit zusätzlichen Morden sein Geld verdienen. Auf Dauer vermisst ihr in den Nebenmissionen die Abwechslung. Die Arbeiten werden zwar mit der Zeit schwerer, weisen aber keine Variationen auf.

Hat Travis einmal die Teilnahmegebühr eines Ranglistenkampfs gesammelt, kann er sich selbst etwas gönnen. Entweder besucht er das Fitnessstudio und lernt neue Kampftechniken, wertet sein Beam-Katana im Labor auf, kauft sich fesche Kleidung in der Area 51 oder leiht sich erotische Filme in der Videothek aus. Natürlich kann Travis seine Zeit bis zum Kampf auch mit der Erkundung der Stadt Santa Destroy vertrödeln. Allerdings verliert ihr durch die kleine Karte leicht die Orientierung und die Lust am Herumstreunern.

Travis kennt kein Pardon - schließlich geht es um Sex!Travis kennt kein Pardon - schließlich geht es um Sex!

Aufpolierte Optik und doch veraltet

Obwohl die Entwickler die Grafik aufpoliert haben, fällt das Ergebnis ernüchternd aus. Hochauflösend sehen die Charaktere in ihrer Anime-Optik zwar gut aus, dafür fehlt dem Rest aber der Schliff. Die Umgebungen wirken karg, die Stadt Santa Destroy leblos und kantig. Schon auf der Wii überzeugt die altbackene Inszenierung von No More Heroes nicht. Wenigstens können wir Europäer uns über die unzensierte Fassung freuen. Explodieren die Gegner auf Nintendos Konsole noch in unzählige Geldmünzen, metzelt ihr sie in der PS3-Fassung comichaft, aber deutlich deftiger nieder. Das passt zum durchgeknallten Killer-Szenario besser als die jugendfreie Wii-Darstellung.

Darüber hinaus gibt es auch neue Spielmodi für Heroes Paradise. So könnt ihr im Wiederholungsmodus die Bosskämpfe noch einmal bestreiten und eure Punktzahl mit Spielern weltweit vergleichen oder ihr schaut euch im Zuschauermodus die Videosequenzen erneut an. Im Laufe der Zeit wollen die Entwickler ebenfalls herunterladbare Inhalte online stellen. Ob es sich dabei lediglich um neue Gegenstände oder ganze Missionen handelt, ist bislang nicht bekannt.

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