Test Rise of Nations - Rise of Legends

von Gerd Schüle (30. Mai 2006)

Nach drei Jahren Entwicklungszeit ist jetzt der Nachfolger des beliebten Echtzeitstrategiespiels "Rise of Nations" erschienen. Zu mindestens in Bezug auf das Hintergrundszenario gingen die Entwickler von Big Huge Games völlig neue Wege. In "Rise of Legends" werdet ihr in ein total abgedrehtes Szenario versetzt, in dem Wissenschaft auf Magie trifft und Roboter auf Fabelwesen jenseits aller historischen Pfade. Ob die Entwickler auch spielerisch alles umgekrempelt haben, erfahrt ihr in unserem Test.

Ein Glasgolem in actionEin Glasgolem in action

Abseits gewohnter Pfade

Wer von konventionellen Strategiespielen mit Weltkriegshintergrund und entsprechenden Einheiten genug hat und auch keine herkömmlichen Fantasyspiele mehr sehen kann, kommt in "Rise of Legends: Rise of Nations" voll auf seine Kosten. Hier geht es nicht um den Kampf von Kulturen mit einzigartigen Mächten und absolut ungewöhnlichen Einheiten. Die drei Rassen des Spiels könnten kaum unterschiedlicher sein, sind aber trotzdem in spielerischer Hinsicht sehr ausgewogen. Da gibt es die fast europäisch anmutenden Vinci, welche wahre Meister der Wissenschaft sind. Sie ziehen mit Dampfmaschinen und Robotern in den Krieg. Die eher arabisch angehauchten Alin setzen dagegen auf Zauberei und haben Drachen und Dschinnen in ihren Reihen. Dann gibt es noch die Cuotl, die anhand von Nekromantie uralte Götter und außerirdische Artefakte ins Feld führen. Das gesamte Szenario des Spiels ist ein einzigartiger Konflikt zwischen Technologie und Magie. Da bewegen sich Roboter schwerfällig vorwärts, während Feuerdrachen ihre Kreise am Himmel ziehen. Es gibt Musketiere, schwebende Mantas, Glasdrachen, Skorpionreiter, Riesenkanonen und noch jede Menge andere abgedrehte Einheiten.

Ein Bild aus dem sehenswerten IntroEin Bild aus dem sehenswerten Intro

Ein Rachefeldzug

Bei "Rise of Legends" werdet ihr also in eine Welt versetzt, die vom spielerischen her gesehen abgedrehter kaum sein kann. Ihr erlebt also ein Szenario, das endlich einmal erfrischend anders ist, völlig abseits der gewohnten Strategiekost. Deutlich weniger abgedreht ist dagegen die Story des Spiels. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Erfinder Giacomo. Sein Bruder Petruzzo ist der Herrscher über das technisch hochentwickelte Volk der Vinci. Zusammen machen sie sich auf, um das Rätsel einer verseuchten Mine zu erkunden. Und ihr ahnt es schon, dabei geschieht das Unvermeidliche, sie geraten in einen gemeinen Hinterhalt. Bei diesem Überfall kommt Petruzzo ums Leben und sein Bruder Giacomo muss nun ungewollt und schweren Herzens die Herrschaft über sein geliebtes Volk übernehmen. Natürlich sinnt er auf Rache und beginnt nun einen Rachefeldzug gegen den Dogen, den Mörder seines Bruders. Doch innerhalb der drei Kampagnen, die ihr auf Seiten der Vinci beginnt, kommt ihr noch rätselhafteren Vorgängen auf die Spur. Die Geschichte wird anhand von sehr sehenswerten Zwischensequenzen entfaltet.

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