Test Rise of Nations - Seite 3

Eine siegreich beendete MissionEine siegreich beendete Mission

Klassicher Aufbau

Bevor ihr euch dem Gegner stellt, steht zuerst einmal der klassische Aufbau einer Basis auf dem Programm. Dreh- und Angelpunkt eurer Basis ist die Stadt, die man wahlweise mit verschiedenen Bezirken erweitern kann. Die Städte könnt ihr aber nicht irgendwo errichten, sondern ihr müsst bestehende Städte erweitern oder sogar erst einmal eine Stadt erobern, die ihr dann ausbauen dürft. Allein hier stehen schon taktische Entscheidungen an. Jeder Bezirk hat gewisse Vorteile. Baut ihr einen Militärbezirk bekommt ihr zusätzliche Truppen und außerdem erhöht sich das Einheitenlimit. Ein Handelsbezirk lässt dagegen mehr Geld in eure Kasse fließen. Wenn ihr euch indessen um die Technik kümmert, erhöht sich die Anzahl eurer Forschungspunkte außerdem könnt ihr damit auch die allgemeine Produktion beschleunigen. Die Möglichkeiten des Spiels sind vielfältig, sofern ihr nämlich genügend Rohstoffe und Platz habt, könnt ihr mehrere Bezirke einer Gattung an eure Stadt anbauen. Durch dieses System ist das Spiel mit einfachen Mittel recht komplex und abwechslungsreich geworden, denn jeder kann seine Städte anders aufbauen und ein Stück weit individuell gestalten.

Ich greife eine neutrale Stadt anIch greife eine neutrale Stadt an

Truppenvielfalt ist angesagt

Außer den Bezirken gibt es noch einige herkömmliche Gebäude wie z. B. Kasernen, Abwehrtürme oder Flugplätze. All das bekommt ihr natürlich nicht umsonst. Ihr braucht euch aber erfreulicherweise nur um zwei verschiedene Rohstoffe kümmern: Timonium, das in Minen abgebaut wird und Gold, das ihr euch mit Karawanen verdient. Nur wenn die Wirtschaft floriert, könnt ihr euch eine schlagkräftige Armee leisten. Die Entwickler zwingen euch zudem mit einem raffinierten aber wirkungsvollen System zum Aufbau einer abwechslungsreichen Armee. Einheiten werden innerhalb einer Kampagne immer teuerer. Je öfter ihr eine Einheit baut, desto mehr kostet sie. Deshalb ist eine ausgewogene Armee deutlich günstiger als das monotone Bauen einer einzigen schlagkräftigen Einheit. Zudem werden so die Schlachten auch deutlich interessanter. Weniger abwechslungsreich sind dagegen die Missionsziele, die meistens darauf hinauslaufen, alle feindlichen Städte einzunehmen. Hier hätte etwas mehr Ideenreichtum dem Spiel gut getan.

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