Vorschau Shadows of the Damned - Seite 3

Dieser dicke Typ macht euch ziemlich Probleme. Zum Glück seid ihr schneller.Dieser dicke Typ macht euch ziemlich Probleme. Zum Glück seid ihr schneller.

Rätsel mit Erdbeeren, Augäpfeln und Gehirnen

Um das Spielgeschehen aufzulockern, gibt es Rätsel. Von simpel bis etwas weniger simpel. In den Levels findet ihr zum Beispiel Erdbeeren. Ja, in der Hölle gibt es Erdbeeren. Johnson reagiert sofort: "Oh, eine Erdbeere! Ich will, ich will, ich will! Erdbeeren sind sozusagen die Katzenminze für Dämonen." Sehr treffend formuliert. Und kleine Gesichter von Kindern befinden sich in den Türen und versperren sie. Denen stopft ihr die Erdbeere in den Mund. Da lachen sie fröhlich und öffnen die Tür. Alternativ gehen auch Gehirne und Augäpfel. Skurill? Ein bisschen.

Ein viel wichtigerer Faktor ist die Finsternis. Bewegt ihr euch in der Finsternis, verliert ihr kontinuierlich Lebensenergie. Jetzt hilft nur: Lichtschuss auf einen Ziegenkopf. Der Ziegenkopf schwächt dann die Gegner und ihr die Dämonen niedermetzeln. Das geht noch besser, wenn ihr eure Waffen aufrüstet. Mit roten Juwelen. Damit verbessert ihr Schaden, Nachlade-Schnelligkeit oder eure maximale Gesundheit. Die füllt sich im Übrigen nicht von selbst auf. Ihr trinkt Sake, Absinth und Tequila. "Was Gutes hat die Unterwelt ja: Drinks. Man wird damit sozusagen un-getötet", kommentiert Johnson.

Ob dieser Dämon noch Genitalien hat, ist fraglich. Es tut wahrscheinlich dennoch weh.Ob dieser Dämon noch Genitalien hat, ist fraglich. Es tut wahrscheinlich dennoch weh.

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Lila Schamhaare in linearen Levels

In der vorliegenden Vorschau-Version fielen die linearen Levels negativ auf. Es gibt immer nur einen Weg zum Ziel. Ihr fühlt euch etwas eingeengt. Auch optisch hält Shadows of the Damned der Konkurrenz nicht stand. Die Lichteffekte fallen ernüchternd aus. Die restlichen Texturen sind matschig. Immerhin steppt in der Unterwelt der Bär. Also nicht wörtlich. Sondern sinngemäß. Leichenberge, lila Dämonenschamhaare, verstecke Munitionen und Getränke. Und jede Menge Panik! Hier trumpft das Spiel auf. Ja, es ist manchmal zum Brüllen komisch. Aber es ist auch verflixt furchteinflößend! Wenn euch die Dämonen im Nacken sitzen, die Finsternis ausbricht und ihr auf der Suche nach einem Ziegenkopf seid - dagegen ist die Jagd nach Zombies in Resident Evil 5 ein Witz.

Beispiel: Dunkle Ecke direkt vor euch. Ihr steht in einem noch beleuchteten Bereich. Ihr hört Gemurmel. Klingt wie eine dicke Frau, die Fleischberge verschlingt [Anmerkung von Onkel Jo: Ich will nicht wissen, woher du weißt, wie sich das anhört]. Darüber ist eine Lichtquelle, die ihr mit dem Lichtschuss aktiviert. Danach ist es etwas heller und ihr seht eine Ansammlung von Dämonen. Ihr ballert munter drauf los, während im Hintergrund ein anderes Biest auf sich aufmerksam macht. Und das sieht wie ein Pyramidenkopf aus Silent Hill 2 - Director's Cut. Nur nicht so groß. Im Hintergrund läuft Panik-Musik. Die stammt auf der Feder des Silent-Hill-Musikgenie Akira Yamaoka.

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