Test Mount & Blade - Fire and Sword - Seite 2

Ihr reitet mit eurer Armee in die Schlacht. Ein Wahnsinns-Gefühl!Ihr reitet mit eurer Armee in die Schlacht. Ein Wahnsinns-Gefühl!

Entscheidungsfreiheit wie in Oblivion

Weitere Strategie-Elemente: Ihr steuert eure Armee über eine riesige Karte. Dabei kämpft ihr auf einem separaten Schlachtfeld ohne Städte und Dörfer. Eure Entscheidungsfreiheit ist dabei fast grenzenlos. Ihr könnt in fast jeder Stadt schon zu Beginn Aufgaben annehmen, Handel betreiben oder Dörfer einnehmen. Doch recht schnell wiederholen sich die Aufgaben und ihr arbeitet sie nach einigen Stunden nur noch ab. In der Größe der Welt verläuft sich die Vielfalt, denn auch optisch gibt es zumindest auf der Karte nicht viel Abwechslung. Sie sieht immer noch genau so grau und lieblos aus wie im Hauptspiel. Lob gilt den Entwicklern Paradox Interactive dennoch. Denn die Gestaltung der Waffen und Rüstungen fällt liebevoll und authentisch aus. Die Schweden sind durch ihre Harnische gut erkennbar, auch die Flügelreiter der Polen kommen wunderbar zur Geltung.

Und dennoch ist Fire and Sword technisch veraltet. Der grafische Sprung von dem Hauptspiel zur zweiten Erweiterung ist kaum sichtbar. Auch die Menüs sind gerade für Einsteiger zu überladen. Da können die sinnvollen Verbesserungen wie die neuen Musketen oder der unverbrauchte Schauplätz nichts ändern.

Pro:

  • einzigartiges Spielgefühl
  • neuer Schauplatz
  • neue Waffen wie Musketen
  • authentische Gestaltung
  • riesige Entscheidungsfreiheit
  • motivierender Mehrspieler-Modus

Contra:

  • maue Grafik
  • benutzerunfreundliche Menüs
  • hoher Schwierigkeitsgrad
  • Aufgaben wiederholen sich
  • keine Handlung
  • nur für Serienkenner

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Vier Uhr morgens. Muss ich nicht bald zur Arbeit? Und was habe ich die ganze Nacht gemacht? Mount & Blade - Fire and Sword gespielt. Verflixt, ich habe erneut die Zeit vergessen! Wie schon beim Vorgänger Warband. Aber ich kann nichts dafür! Kein Rollenspiel bietet ein derart fesselndes Mittendrin-Gefühl wie Mount & Blade. Ihr steuert eine Armee von Fern- und Nahkämpfern und koordiniert sie, wenn ihr ein Dorf erobert. Zumal der neue Schauplatz des 17. Jahrhunderts authentisch gestaltet ist und eine willkommene Abwechslung zum oft in Spielen gesehenen Mittelalter ist.

Was ich den Entwicklern aber ankreiden muss: Es gibt wieder keine Geschichte. Die Aufgaben sind öde präsentiert und wiederholen sich mit der Zeit. Bei dem mittlerweile dritten Spiel der Reihe hätte ich hier mehr erwartet. Dafür ist wieder der motivierende Mehrspieler-Modus dabei. Wenn ihr eine Abwechslung zum Rollenspiel-Einerlei sucht, seid ihr mit Mount & Blade bestens bedient.

76

meint: Einzigartiges Spielgefühl und enorme Entscheidungsfreiheit mischen sich mit Strategie- und Rollenspiel-Elemente. Auf Dauer sind die Aufgaben eintönig.

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