Test Alice - Madness Returns - Seite 2

Diese Kreatur ist nicht mal ansatzweise der skurrilste Gegner im Spiel.Diese Kreatur ist nicht mal ansatzweise der skurrilste Gegner im Spiel.

Kreativität neu definiert

Alice - Madness Returns bleibt dem Spielprinzip des Vorgängers treu. Ihr hüpft, lauft, schwebt und kämpft euch durch das Wunderland. Die Archtitektur fällt ebenso geistreich aus wie im Literatur-Klassiker selbst. Als hätte Schriftsteller Caroll selbst Hand an der Gestaltung des Spiels angelegt, nur alles ein bisschen düsterer. So auch die Domäne des Hutmachers - ein bekannter Ort aus dem Kinderbuch. Riesige Zahnräder schweben durch die Lüfte. Springen allein reicht hier allerdings nicht, um voran zu kommen. Ihr könnt nämlich auch schweben. Haltet ihr im Sprung A gedrückt, schwebt ihr für kurze Zeit. Das lässt sich beliebig wiederholen. So erreicht ihr entfernte Plattformen.

Zumindest abseits spielerischer Faktoren gelingt es dem Spiel, den Begriff "Kreativität" in eine neue Dimension zu befördern. Ob ihr nun die Zahnräder des Hutmachers bestaunt oder auf riesigen Spielkarten herumlauft - es ist zu jeder Zeit abgefahren! Auch die Zwischensequenzen vermitteln eine kranke, abstruse, abgedrehte und wahnsinnige Welt voller Monster, Alpträume und Schrecken. Mit Zwangsjacke und Glatze durch eine Irrenanstalt zu laufen, bringt im wahren Leben vielleicht nur Britney Spears fertig. Doch hier stellt es den Höhepunkt des Wahnsinns dar. Atemberaubend!

Die Grinsekatze, auch bekannt aus Teil 1, läuft euch immer wieder über den Weg.Die Grinsekatze, auch bekannt aus Teil 1, läuft euch immer wieder über den Weg.

Spielerisch ein Tiefschlag

Abseits der Levelgestaltung drückt die veraltete Technik auf die Motivation. Matschige und detailarme Texturen wohin das Auge reicht, kaum vorhandene Weitsicht, teils miese Beleuchtung. Technischem Feinschliff fehlt bei Alice - Madness Returns an allen Ecken und Enden.

Doch nicht nur technisch ist das Spiel veraltet. Auch spielerisch hakt es. Ihr hüpft von A nach B ohne nennenswerte Besonderheiten. Abwechslung gibt es kaum. Selbst die Steuerung fällt ungenau aus, die Zielhilfe entwickelt sich zu einem unerwünschten Element. Ein paar Rätsel lockern das Spielgeschehen zwar auf, erfordern jedoch kein großes Nachdenken. Bringe Gegenstand A zu Ort B um Plattform C erreichen zu können. Auf Dauer nervt das.

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