Test Red Faction - Armageddon: Hier kommt das Räumkommando!

von Alexander Wenzel (01. Juni 2011)

Jetzt ist es offiziell - es gibt außerirdisches Leben auf dem Mars! Zumindest in Red Faction: Armageddon. Und auch nur so lange bis Mars-Revolutzer Darius Mason kommt, es sieht und es perforierte. Denn nachdem der Red-Faction-Held der Menschheit eine Alien-Miesere sondergleichen einbrockt, löffelt er sie auch artig wieder aus. Und das verdammt gut aus.

Die GeoMod 2.5-Engine erlaubt es, sämtliche menschlichen Gebäude auseinander zu nehmen.Die GeoMod 2.5-Engine erlaubt es, sämtliche menschlichen Gebäude auseinander zu nehmen.

Die Jungs und Mädels im amerikanischen Entwicklerstudio Volition sind offensichtlich Kinder im Herzen geblieben. Denn im Action-Spiel Red Faction - Armageddon fühlt ihr euch dank der "GeoMod 2.5"-Engine schnell wie ein überzuckerter Jungspund im Lego-Land: Von Wellblechhütten, über Brückenbauten, bis hin zu Lagerhallen sind alle menschlichen Gebäude und Konstrukten im Mars-Shooter zerstörbar. Das war nach den Zerstörungs-Orgien der Vorgänger zwar zu erwarten, aufgrund der hochgeschraubten Detaildichte und Effektqualität schlackert euch hier trotzdem begeistert der Unterkiefer.

Volition zeigt, dass es aus den Fehlern von Red Faction - Guerrilla seine Lehren gezogen hat: Das zähe Spielprinzip mit einer offenen Mars-Oberflächenwelt wirft man über Bord und verpackt die Kampagne in liebevoller gestaltete Schlach-Levels im Untergrund.

Nachdem ein Terraform-Generator zu Bruch ging, muss die Menschheit im Untergrund des Mars leben.Nachdem ein Terraform-Generator zu Bruch ging, muss die Menschheit im Untergrund des Mars leben.

Unterirdische Handlung

Vom flüssigeren Erzählstil des geradlinigen Spielprinzips profitiert vor allem die erste Kampagnen-Hälfte. In hübsch gerenderten Zwischensequenzen bekommt ihr schnell und ohne Schnörkel verklickert, dass der Sektenführer Adam Hale im Jahr 2170 die Mars-Oberfläche unbewohnbar macht. Indem er einen Terraform-Generator zerstört, verdammt er die Menschheit in die Unterwelt des Mars. Hauptprotagonist Darius Mason scheitert bei einem Rettungsversuch.

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Zehn Jahre später ist es dann auch Darius, der auf eine Finte Adam Hales hereinfällt. Bei einer Söldner-Mission bricht er in ein altes Tunnelsystem ein und befreit damit eine nach Blut gierende Rasse Außerirdischer. Sicherlich verdient die Handlung von Red Faction: Armageddon keinen Preis für herausragende Innovation oder unvorhersehbare Wendungen. Trotzdem versteht es Volition im ersten Drittel der knapp achtstündigen Kampagne eine dichte Grusel-Atmosphäre aufzubauen. Ab der zweiten Hälfte der Kampagne verliert die Geschichte rund um den Revolutions-Helden Mason aber an Schwung. Volition inszeniert gegen Ende zusehends mit monotonem Dauergeballer und Massen von Alien-Klonen.

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