Test inFamous 2: Elektrisierende Bildschirm-Action

von Thomas Stuchlik (07. Juni 2011)

Ein Held unter Hochspannung: Im ersten Teil von inFamous konnte Cole MacGrath die Stadt Empire City dank mächtiger Elektro-Kräfte beschützen. Doch nun taucht das übermächtige "Biest" auf, das ihn schwer verletzt zur Flucht zwingt. Teil 2 verspricht einen Neuanfang mit unverbrauchter Stadtkulisse, mehr Fähigkeiten, mehr Freiheit und mehr Missionen.

Superheld Cole MacGrath sorgt diesmal in New Marais für Ordnung.Superheld Cole MacGrath sorgt diesmal in New Marais für Ordnung.

Cole verschlägt es notgedrungen in den US-amerikanischen Süden, genauer gesagt nach New Marais. Die virtuelle Version von New Orleans bildet den Dreh- und Angelpunkt von Infamous 2. Hier rehabilitiert der Hauptdarsteller seine Kräfte und erlangt neue Fähigkeiten. Wieder mit dabei ist sein bierbäuchiger Kumpel Zeke, der ihn von Hauptmission zu Hauptmission führt.

Wie im Vorgänger bereist der Elektro-Held verschiedene Stadtteile mit flinkem Fuß. Er erklimmt ganz wie Ezio aus Assassin's Creed 2 Gebäude, Pfähle und Türme. Über die Dächer (und vor allem über den Köpfen der Gegner) geht es erheblich schneller voran - zudem surft Cole auf Stahlseilen, Rohren und Stromleitungen. inFamous 2 spielt sich dank sensibler Steuerung genauso flott wie der Vorgänger. Die Stadtteile von New Marais wirken allerdings lebendiger und optisch stimmiger als Empire City aus Teil 1. Insbesondere die verwinkelten Sumpfgebiete samt dichtem Nebel sorgen für ein Plus an Atmosphäre.

Mit der Lanze gebt ihr den Monstern kräftig auf's Maul.Mit der Lanze gebt ihr den Monstern kräftig auf's Maul.

Neue Stadt, alte Probleme

Der neue Oberfiesling Bertrand hält mit seinen bewaffneten Milizen New Marais unter seiner Kontrolle. Doch dank Coles Spezialfähigkeiten stellen dessen dummen Lakaien kaum ein Problem dar. Wie im Vorgänger schleudert der Held Blitze, Granaten oder setzt Energie-Explosionen frei. Besonders spaßig ist das Herumschleudern von Objekten wie Containern oder Fahrzeugen. Achtet dennoch auf die eigene Gesundheit: Die schiesswütigen Gegner erfordern taktisches Vorgehen aus der Deckung heraus. Mit der neuen Elektrolanze holt ihr zudem zu kinoreif inszenierten Nahkampfangriffen aus.

Neben den Milizen machen euch Monster in allen Größen das Bildschirmleben schwer. Vom ekligen Käfer bis zum hochhausgroßen Echsen-Bossgegner stellen euch die Entwickler abwechslungsreiche Hindernisse in den Weg. Außerdem rückt langsam aber sicher das gefürchtete "Biest" in Richtung Stadt vor.

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