Test Child of Eden: Warnung! Epileptische Anfälle voraus!

von Sandra Friedrichs (20. Juni 2011)

Rez ist ein Geheimtipp, Nachfolger Child of Eden ist es ebenfalls. Es ist anders als alles, was ihr zuvor gesehen habt. Lichteffekte und elektronische Musik lassen eure Sinne explodieren - das hat Vor und Nachteile.

Die Spielebenen sind umwerfend, die grellen Farbeffekte können aber eure Augen strapazieren.Die Spielebenen sind umwerfend, die grellen Farbeffekte können aber eure Augen strapazieren.

In Child of Eden macht ihr euch auf, ein Mädchen zu retten. Sie ist aber keine Prinzessin wie Zelda in Ocarina of Time, sondern eine "Persönlichkeit". Die züchten die Forscher aus den Daten des Kollektivgedächtnisses der Menschheit, kurz Eden. Knapp vor der Vollendung dringt ein Virus ins System ein, den ihr im Datenspeichersatz eliminieren sollt. Diese extravagante Geschichte unterstreicht dabei das einzigartige Spielgefühl, das ähnlich schon in REZ 2001 zum Einsatz kommt.

Ihr steuert ein Fadenkreuz in den fünf Spielebenen mit einem Controller oder per Kinect-Sensor. Beide Steuerungsvarianten fallen intuitiv und simpel aus, wobei die Kinect-Unterstützung besser zur außergewöhnlichen Präsentation passt. Denn ihr schießt euch in Eden durch Unmengen von knallbunten Virenpartikeln, die bei Beseitigung nicht nur eindrucksvoll explodieren, sondern auch die Hintergrundmusik ändern. Ähnlich wie in de Blob 2 komplementiert ihr so mit der Zeit die Tonkulisse und erhaltet mehr Punkte, wenn ihr die Partikel im Rhythmus der Musik abschießt. Eine geniale Spielidee, die Spaß bereitet. Der fällt dummerweise jedoch recht kurz aus: Falls ihr keine Punktejäger seid, benötigt ihr lediglich fünf Stunden zum Durchspielen. Danach könnt ihr nur noch Objekte und Herausforderungen freischalten.

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