Test Jamestown - Seite 2

Der Boss von Level 2 ist ein ekliges Sumpfmonster das euch in drei Phasen angreift.Der Boss von Level 2 ist ein ekliges Sumpfmonster das euch in drei Phasen angreift.

Wohlfeile Pixel soweit das Auge reicht...

Es ist allem die tolle Pixelgrafik, die Jamestown von Anfang an so sympathisch macht. Hier wird nicht mit Polygonen gemogelt, hier werden keine Rendersprites eingesetzt. Jedes Objekt, jeder Hintergrund und jede Animation haben die Entwickler in Handarbeit gezeichnet. Die warme, erdige Farbwahl zeugt von Stilsicherheit. Die Mischung aus tentakeligen Marsianern und britischen Siedlern in Kolonialkleidung überzeugt ebenfalls - man merkt dem Spiel an, dass Final Form Games hier mit Herzblut gearbeitet hat.

Überall wuselt etwas. In Level 1 unterstützen euch kleine englische Soldaten vom Boden aus, in Level 2 blubbert der Sumpf und es fällt ströhmender Regen ... solche Detailverliebtheit kennt man aus Klassikern wie Metal Slug 3. Wenn ihr ein neues Argument für die Schönheit handgezeichneter Pixelgrafiken braucht, dann heißt das von jetzt an Jamestown.

Das zweite Schiff das ihr bekommen könnt kann in eine Richtung fliegen und in die andere schießen.Das zweite Schiff das ihr bekommen könnt kann in eine Richtung fliegen und in die andere schießen.

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Spezialfähigkeiten und Punktesystem

Ohne jetzt Deathsmiles oder Dodonpachi Resurrection zu nahe treten zu wollen - spielerisch ist Jamestown ein gutes Stück zugänglicher als manch zeitgenössischer Japan-Kollege wie Espgaluda 2 - Black Label. Beginnt ihr den ersten Level auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, werdet ihr locker durchkommen. Aber natürlich zieht der Schwierigkeitsgrad mit der Zeit an. Die späteren Stufen erlebt ihr erst, wenn ihr die früheren Herausforderungen auch auf den höheren Graden meistert.

Das Spiel führt euch sanft in seine Mechanik und das später hohe Spieltempo ein. Auch Shooter-Liebhaber die nicht mehr über die Reflexe eines 10-Jährigen mit einer Überdosis Red Bull verfügen, haben ihren Spaß. Schnell ist das System mit Primär- und Extrawaffe verstanden, auch die durchdachte "Vaunt"-Funktion, ist bald verinnerlich: Das System dient gleichzeitig als Extrawaffen, Schutzschild und Punkte-Multiplikator. Abgeschossene Gegner hinterlassen Zahnräder, die füllen die Vaunt-Leiste. Ist sie voll, geht man in den Vaunt-Modus - da macht man mehr schaden und hat die ersten Momente ein Schutzschild. Dann leert sich die Leiste langsam, ihr könnt sie aber durch weitere Räder aktiv halten. Solange ihr im Vaunt-modus bleibt, macht ihr mehr Schaden. Läuft er schließlich aus, ohne das ihr draufgeht, gibt's einen dicken Punktebonus.

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