Test Harry Potter: Die Zauberei geht mit Ach und Krach zu Ende

von Sandra Friedrichs (19. Juli 2011)

Nun ist es wirklich vorbei: Mit die Heiligtümer des Todes Teil 2 verabschieden sich Harry Potter und seine Freunde von der Kinoleinwand. Eine spielerische Filmadaption bietet euch EA zu diesem Zauberfinale an. Nur an die Qualität der filmischen und literarischen Vorlage kommt dieses Spiel nicht heran.

Voldemort trifft im Finale noch einmal auf Harry Potter.Voldemort trifft im Finale noch einmal auf Harry Potter.

Über ein Jahrzehnt verzaubern die Geschichten rund um den Zauberlehrling Harry Potter und seinem Widersacher Lord Voldemort das Publikum - erst in Buch-, dann in Filmform. Letztlich sollte die Magie auch die Konsolen einholen, was bislang nicht so recht klappen wollte. Die anfänglichen Episoden wie Der Stein der Weisen oder Die Kammer des Schreckens sind zwar ordentlich, allerdings sinkt spätestens seit Der Feuerkelch die Qualität der Potter-Titel.

Den Tiefpunkt erreicht die Serie mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1. Die Entwickler kehren der offenen Spielwelt und den simplen Rätseln den Rücken zu und springen auf das erfolgsversprechende Baller-Zugpferd. Allerdings steht dem Zauberlehrling der actionlastige Stilwechsel nicht. Er langweilt die Spieler eher. Haben die Entwickler aus dieser Fehlentwicklung gelernt?

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Die Gegner laufen blind ins Schlachtfeld hinein und sind so schnell besiegt.Die Gegner laufen blind ins Schlachtfeld hinein und sind so schnell besiegt.

Der finale Kampf

Bei Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 handelt es sich um eine Schießerei, die durch die filmischen Kulissen hetzt und die Geschichte nacherzählt. Die Handlung bietet genug Potenzial, um ein spannendes Spiel daraus zu zaubern. Das Finale konzentriert sich hauptsächlich auf die Magieschule Hogwarts, die Harry Potter mit seinen Verbündeten gegen die Armee Lord Voldemorts verteidigen muss. Nebenbei zerstört der Protagonist die letzten Horkruxe des schwarzen Magiers - also Objekte, in denen der Widersacher einen Teil seiner Seele aufbewahrt. Denn nur so kann Harry letztlich seinen Feind in einem spektakulären Kampf besiegen.

Das Spiel vermittelt die Handlung in kurzen und abstrakten Videosequenzen, die ihr nur mit genügend Vorwissen versteht. Immerhin sind sie wie der Rest des Spiels schick inszeniert. Die Entwickler setzen die düsteren Korridore oder Abgründe von Gringotts facettenreich in Szene und bauen mit der passenden Musik eine bedrückende Atmosphäre auf. Glücklicherweise packt euch so das Spiel, denn das Übrige schreckt euch eher davon ab.

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