Dishonored

(First Facts)

von Redaktioneller Mitarbeiter (18. Juli 2011)

Thief 4 kommt! Jetzt ehrlich! Ohne Witz! Aber unter einem anderen Namen. Dishonored heißt das neue Projekt von den Arkane Studios. Und laut den Entwicklern soll es sich so spielen wie Thief. Eine gewagte Aussage. Stimmt sie denn wenigstens?

In der Ego-Perspektive wird Dishonored gespielt. Hier greift ihr mit einem Schwert an.In der Ego-Perspektive wird Dishonored gespielt. Hier greift ihr mit einem Schwert an.

Die industrielle Revolution. Eine Monarchie beherrscht das Land. Und euch hängt man den Mord der Kaiserin an. Dabei wart ihr doch ihr Leibwächter. Und dennoch jagt euch die Regierung. Keine Gute Lage, in der sich Protagonist Corvo befindet. Korruption beherrscht das Land. Damit Corvo sein eigenes Leben retten kann, muss er die Bevölkerung dazu bewegen, endlich gegen die Regierung vorzugehen. Ein Spiel auf Zeit.

Corvo soll sich ähnlich spielen wie Garret aus Dark Project Gold. Er schleicht sich an, schaltet Lichtquellen aus, beobachtet patroullierende Wachen. Ihr steuert Corvo dabei aus der Ego-Perspektive, wie ihr es vielleicht aus Dark Messiah of Might & Magic kennt. Das kommt nämlich auch von den Arkane Studios. Übernatürliche Fähigkeiten runden die Macht von Corvo ab. Ihr könnt zum Beispiel die Zeit anhalten, einen Stapel Bücher umwerfen und anstürmende Wachen ablenken. Danach versteckt ihr euch, wartet ab und greift aus dem Hinterhalt an! Als Waffe schwingt ihr dabei vornehmlich Schwerter.

Diese Konzeptzeichnung zeigt die Welt von Dishonored.Diese Konzeptzeichnung zeigt die Welt von Dishonored.

Eure Handlungen verändern die Spielwelt

Mehr Zauberkraft, mehr Möglichkeiten - denn ein Zauberspruch beschwört ein Rudel Ratten herbei. Klingt unspektakulär? Doch ihr könnt euch in eine Ratte verwandeln und in brenzligen Situation fliehen. Um die Kämpfe zu bestehen, kombiniert ihr all diese Fähigkeiten. Anschleichen, hinterhältiger Angriff mit Schwertern, Zaubersprüche um die Gegner zu verwirren und abzulenken. Eure Handlungen verändern die Spielwelt allerdings, krempelt ganze Bezirke um. Schlachtet ihr in einem Bereich Polizisten und Soldaten ab, sorgt ihr für Chaos. Die unterdrückten Bewohner trauen sich auf die Straße und plündern, töten, lehnen sich gegen die Monarchie auf.

Äußerlich erinnert die Welt ein wenig an Fable 3, dass ebenfalls in der industriellen Revolution spielt. Das allein wäre jedoch langweilig. Daher kommen Einflüsse aus Deus Ex und Thief dazu. Grund dafür dürfte Harvy Smith sein, der in der Vergangenheit nämlich an beiden Spielen gearbeitet hat. Ebenfalls mit an Bord bei Arkane: Viktor Antonov. Er hat unter anderem an Half-Life 2 gewerkelt.

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