Dragon Ball - Mangas, Spiele, Zensurbalken und Geldgier

(Special)

von Christian Detje (13. August 2011)

Son-Goku - wer hat noch nie von ihm gehört? Der Held aus Dragon Ball kämpft seit mehr als 25 Jahren gegen Monster und Schurken. Werft einen Blick auf eine Geschichte um Mangas, Animes, Videospiele, Zensurbalken und Geldgier.

Das erste Dragon Ball fürs NES erscheint auch in Amerika, aber mit anonymisierten Figuren, weil den Comic kein Ami kenntDas erste Dragon Ball fürs NES erscheint auch in Amerika, aber mit anonymisierten Figuren, weil den Comic kein Ami kennt

In seiner sagenhaften Lebensgeschichte entwickelt sich Son-Goku von einem knuffigen Naturburschen zu einem gefeierten Helden der waffenlosen Kampfkunst. Schließlich wandelt er sich zum obligatorischen Retter der Welt, immer unterstützt von seinen vielen kuriosen Freunden. Zusammen bekämpfen sie noch viel zahlreichere Feinde aus den schummrigsten Winkeln des Universums. So weit, so gut.

Doch auf das erfolgreiche japanische Manga Dragon Ball folgen nicht nur Anime-Serien und Kinofilme, sondern auch eine schier grenzenlose Flut von Videospielen. Die hält seit inzwischen 25 Jahren an und denkt nicht daran, zurückzugehen. Nicht jedes Spiel scheint allerdings dafür gemacht, seinen Besitzer zu verzaubern.

Akira Toriyama, 56, ist schon seit 1977 Manga-Zeichner.Akira Toriyama, 56, ist schon seit 1977 Manga-Zeichner.

Der Erfinder von Dragon Ball: Akira Toriyama

Als Akira Toriyama 1984 zum ersten Mal Son-Goku zeichnet, ist er 29 und längst kein Neuling mehr in seiner Branche, sondern ein erfahrener Manga-Zeichner. "Dr. Slump" ist sein erstes großes Projekt und stellt damals die meisten anderen japanischen Comics in den Schatten. Noch heute gilt die Serie als Lehrstück für einen gelungenen Comedy-Manga.

Doch mit Dragon Ball übertrifft Toriyama sich selbst. Die Serie erscheint in den Jahren 1984 bis 1995 auf über 8.000 Seiten und produziert Superlative am laufenden Band: Dragon Ball wird zum zweiterfolgreichsten Comic der Welt (inzwischen von "One Piece" übertroffen), das Magazin "Weekly Shonen Jump", in dem der Manga anfangs erscheint, wird kurzfristig zur weltweit meistverkauften Zeitschrift und Toriyama zum bestverdienenden Comic-Zeichner, den es je gab. Schon im Februar 1986 folgt die Ausstrahlung einer nicht minder erfolgreichen Zeichentrickserie, die auf dem Manga basiert. Im selben Jahr folgt der erste von siebzehn Kinofilmen.

Weiter mit: Son-Gokus neuer Trainer: Bandai

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