Test

Thunder Brigade

In Thunder Brigade, dem neuen 3D-Action-Spiel von Interactive Magic, kämpfst Du in der Zukunft mit einem Schwebepanzer gegen die Halon-Diktatur. Über die weiteren Einzelheiten und das Kampfumfeld kannst Du Dich in diesem Review informieren! Von Thorsten Rühl

4. Apr 2000

Nachdem die Menschheit über ein Sternentor in den Kosmos vorgedrungen ist, besiedeln sie zwei Sternensysteme im Zentrum der Galaxie: Das Halon- und Kildaesystem. Die Menschen, die in die beiden Sternensysteme umsiedeln, sind glücklich. Doch plötzlich gelingt es einer Gruppe, die Regierung auf Arakhos, dem fünften Planeten des Halonsystems, zu stürzen und die Macht an sich zu reißen. Um einem Gegenangriff der Erdallianz vorzubeugen, zerstören die Rebellen das Portal des Sternentors.

Im Laufe der Jahre fallen - auch durch die fehlende Unterstützung durch die Erde - beide Sternensysteme in die Hände der Rebellen, die das sogenannte Halon-Reich aufbauen. Die Einwohner wurden zu einem Sklavendasein verdammt und dienen jetzt dem Imperator. Auf Flonares, dem Hauptplaneten des Kildaesystems, gründen die Unterdrückten eine geheime Widerstandsbewegung mit dem Ziel, gegen das Halon-Reich und für die Freiheit zu kämpfen.

Thunder Brigade bietet 30 Missionen, welche auf unterschiedlichen Planeten stattfinden, beispielsweise in Wasser- und Wüstenwelten und auf kargen Mondlandschaften. Vor der Mission erscheint ein Textbriefing, in dem man ausführlich über das Missionsziel unterrichtet wird. Die Missionsziele bestehen meistens darin, Patroile zu fahren, ein bestimmtes Gebiet von feindlichen Einheiten zu säubern oder die Basis zu verteidigen.

Dazu bekommt man einen dem Missionsziel entsprechenden Schwebepanzer (ingesamt gibt es 20 verschiedene Schwebepanzer), welcher über verschiedene Waffensysteme (beispielsweise Maschinengewehre, Raketenwerfer, Minen, Kanonen oder Laserwaffen) verfügt. Während einer Mission wird man nicht nur von gegnerischen Schwebepanzern angegriffen, sondern auch von gegnerischen Raketentürmen. Außerdem wird man von gegnerischen Radartürmen geortet, daher ist es wichtig, auch diese zu zerstören.

Die Grafik ist leider sehr schroff, insgesamt macht das Spiel grafisch einen sterilen Eindruck. Die Hintergrundmusik ist da schon besser, sie passt gut zum Spiel. Sehr positiv fiel mir der gute Trainings-Modus auf, ein Handbuchstudium ist somit überflüssig. An einen Multiplayer-Modus wurde auch gedacht: Bis zu 16 Spieler können im Netzwerk gegeneinander spielen. Im Lieferumfang von Thunder Brigade ist außerdem noch ein Level-Editor für eigene Szenarien enthalten.

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