Vorschau Might & Magic - Heroes 6 - Seite 2

Helden könnt ihr nun viel individueller gestalten.Helden könnt ihr nun viel individueller gestalten.

Neuer Oberflächen und Fertigkeitspunkte

Nach einigen Minuten im Spiel werden Kenner der Serie viele Neuerungen bemerken. Die Entwickler haben sämtliche Benutzeroberflächen überarbeitet. Eure Städte seht ihr nicht mehr von innen, wenn ihr sie anwählt. Stattdessen geht ein Fenster auf, in dem ihr Gebäude und Einheiten baut. Apropos Einheiten: Die haben anders als in Heroes 5 nur noch eine Weiterentwicklung. Das kann man gut oder schlecht finden, aber immerhin ist es besser als die teils sinnlosen Alternativ-Entwicklungen, die kaum jemand nutzte.

Bei den Helden geht es aber richtig los: Steigen sie im Level auf, erhalten sie Fertigkeitspunkte. Die könnt ihr in einen der zahlreichen Talentbäume investieren. Für Macht- und Magie-Fähigkeiten stehen je nach Held mehrere Kategorien bereit. Was genau ein Held lernen kann, hängt natürlich immernoch davon ab, wer er ist. Ein Totenbeschwörer kann beispielsweise keine Lichtmagie lernen - logisch. Dennoch habt ihr viel mehr Möglichkeiten, euren Helden nach eurem Wunsch zu entwickeln. In den Vorgängern wie Heroes of Might & Magic 4 musstet ihr bei Levelaufstiegen noch darauf hoffen, dass das Spiel euch eine nützliche Fähigkeit anbietet.

Im Duellmodus treffen zwei gewaltige Armeen aufeinander.Im Duellmodus treffen zwei gewaltige Armeen aufeinander.

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Der heiße Sitz kehrt zurück

Der Anfang der Kampagne erinnert an Heroes 5: Anton Pawel, Anführer der Menschenfraktion, steht als euer erster Held bereit. Runde für Runde schnetzelt ihr euch durch die Welt und rüstet eure Burg auf, um stärkere Einheiten zu rekrutieren. Oft trifft Anton dabei auf andere Hauptfiguren, die mit vertonten Dialogen auf Englisch die Geschichte voran treiben. In der finalen Version sollen die Figuren Deutsch sprechen. Der Rest verläuft wie in normalen Mehrspieler-Gefechten. Für einen Anhänger der Heroes-Serie ist die Einzelspieler-Kampagne jedoch meist nur die Beilage zu einem guten Steak.

In einer "Hot Seat"-Partie, in der mehrere Spieler sich einen PC teilen, erhaltet ihr einen besseren Einblick in die Neuerungen. Hier könnt ihr zusammen auf einer Karte spielen und eure Helden und Städte erweitern. Schließlich versucht ihr, die Burgen eurer Gegner einzunehmen und als Letzter übrig zu bleiben. Alternativ gibt es jetzt aber auch den Duell-Modus. Hier spielt ihr eine Belagerung gegen einen Freund. Eure Armeen und Helden umfassen dabei fast alles, was die gewählte Fraktion hergibt. Vier der fünf Fraktionen sind bekannt: Die Menschen der Zuflucht-Fraktion, die dämonische Inferno-Fraktion, die Zombies und Skelette der Necropolis und die Orks der Bastion. Die fünfte Fraktion lernt ihr auf der nächsten Seite kennen.

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