Test

Julius Styles: Mit Wesley Snipes im Abenteuer-Land

Wesley Snipes in einem Videospiel - wunderbar! Der Blade-Darsteller glänzt mit seinem Alter Ego und der dazugehörigen Synchronstimme. Das Spiel entpuppt sich als Adventure. Allerdings kein besonders gutes. Von David Ulc

5. Sep 2011
Das Schießen funktioniert auf Knopfdruck und ist weniger aufregend als vermutet.

Zurzeit sitzt Wesley Snipes wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis. Das ist aber kein Grund, nicht in einem Videospiel aufzutauchen. Ihr spielt Snipes oder besser gesagt Julius Styles - The International, einen international agierenden Agenten. Dabei geht es weitaus weniger actionreich zu als bei Silent Ops oder Hitman - Absolution. Bei dem Spiel handelt es sich eher um ein klassisches Adventure im Stile von Baphomets Fluch - Director's Cut.

Ihr klickt euch durch die isometrischen Levels, sammelt Gegenstände und kombiniert diese. Vorausgesetzt, ihr schafft es überhaupt zum gewünschten Zielort: Styles ist bockiger als ein Kleinkind und verweigert häufig den Befehl. Die Minispiele wie Schlösser knacken sind trotz Erklärungen verwirrend bis langweilig. Ein Trost: Harrt lange genug ohne Lösung aus und ihr könnt diese überspringen. Doch auch von der Geschichte bröckelt der Glanz der Originalität ab: Zudem erzählen Standbilder die Geschehnisse und eine Synchronisation gibt es nur in den kurzen Zwischensequenzen. Das ist Atmosphäre auf Sparflamme.

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