Test Driver - San Francisco: Mit Vollgas in den Neuanfang

von Moritz Hornung (06. September 2011)

Bleifuß-Polizist Tanner rast auf der Golden Gate Bridge von San Francisco frontal auf einen Truck zu. Ein Zusammenprall ist unausweichlich. Lest jetzt, warum er trotzdem nicht mal mit der Wimper zuckt und ob es Spaß macht, so cool zu sein.

Tanner und sein Partner Jones auf Streife.Tanner und sein Partner Jones auf Streife.

John Tanner, bekannt aus den ersten drei Driver-Teilen, ist ein erfolgreicher Ganoven-Jäger. Sein einziger Makel ist sein schwerer rechter Fuß - erst wenn die Reifen qualmen, ist er in seinem Element. Mit durchgedrücktem Gas verfolgt er am Anfang von Driver - San Francisco seinen Erzrivalen Jericho, der gerade aus einem Gefangenentransport entkommen ist.

Bei dieser heißen Verfolgungsjagd passiert es: Ein Truck rammt Tanners Wagen mit voller Breitseite. Der Wagen ist Schrott, Tanner liegt im Koma. Doch auf dem Krankenbett geht das Spiel erst richtig los - Tanner bringt den Fall zu Ende, auch wenn es nur in seinem Koma-Traum passiert. Zwischensequenzen erzählen die Geschichte, an lockeren Sprüchen im Stile von 70er-Jahre-Serien wie "Starsky & Hutch" mangelt es darin nicht. Die deutsche Synchronisation ist in Ordnung, die optionale englische Sprachausgabe passt hingegen besser zu den Charakteren.

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