Test Resistance 3 - Seite 3

Ihr seid gefangen: Von allen Seiten greifen die Chimera an.Ihr seid gefangen: Von allen Seiten greifen die Chimera an.

Altbewährte Spielelemente

Resistance 3 verlässt sich auf bewährte Spielelemente. Ihr seid kein Soldat mehr, der sich nach 5.000 Kopftreffern automatisch erholt und sich dabei lediglich der Bildschirm rot färbt, Stichwort Call of Duty - Modern Warfare 2 und Konsorten. Ihr hebt Gesundheitspakete auf, die in den Levels platziert sind. Damit füllt ihr eure Lebensenergie wieder auf. Auch das bekannte Waffenrad kommt zum Einsatz. Haltet ihr Dreieck gedrückt, erscheint ein rundes Menü mit euren Waffen. Zehn Stück habt ihr dabei. Und davon hat fast jede Wumme eine sekundäre Fähigkeit. Die Kugeln des Revolvers beispielsweise explodieren auf Knopfdruck.

Der sogenannte Bohrer durchschießt Wände und baut auf Knopfdruck ein Schutzschild auf. So nutzt ihr im Kampf stets mehrere Waffen abwechselnd, um die richtige Taktik herauszufinden. Denn die Gegner agieren meist sehr schlau, flankieren euch und treffen zielsicher. Dadurch habt ihr auch auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad genug zu tun. Ab und zu leisten sich die Chimera aber doch kleine Aussetzer und rennen direkt in eure Kugeln. Aber eben nur ab und zu.

Angriff auf das Amerika der 50er Jahre.Angriff auf das Amerika der 50er Jahre.

Technische Fehler

Die größten Schwächen offenbart die Grafik von Resistance 3. Viele Texturen wirken matschig. Killzone 3 oder Rage sehen um Welten schöner und schärfer aus. Dennoch vermittelt das Spiel ein Gefühl für das Amerika der 50er Jahre. Restaurants und Bars liegen in Trümmern, alles scheint trost- und auswegslos. Die deutsche Sprachausgabe klingt gut, läuft allerdings nicht lippensynchron.

Die komplette Einzelspieler-Kampagne könnt ihr zu zweit im Kooperativ-Modus zocken. Entweder mit geteiltem Bildschirm oder online. Den Mehrspieler-Modus konnten wir zum Zeitpunkt des Tests nicht ausprobieren, da die Server noch nicht online sind. Die Änderungen zum Vorgänger sehen jedoch wie folgt aus: Statt 60 kämpfen nun nur noch höchstens 16 Spieler gegeneinander. Zudem gibt es auch sogenannte Perks, also Fähigkeiten, die euren Charakter im Mehrspieler-Modus verstärken.

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