Test Warhammer - Space Marine - Seite 3

Per Raketenrucksack geht es hoch hinaus - das bringt Abwechslung in die platten Levels.Per Raketenrucksack geht es hoch hinaus - das bringt Abwechslung in die platten Levels.

Space Marine bietet allerdings beileibe nicht nur positive Aspekte. Zunächst einmal wäre da die anfangs dünne Handlung: Orks überfallen eine Fabrikwelt, die wichtige Waffen des menschlichen Imperiums birgt. Um die imperiale Armee zu unterstützen, landet Captain Titus samt seiner Kollegen Sidonus und Leandros auf dem Planeten und lehrt die Grünhäute das Fürchten. Ihr lauscht kurzen Dialoge, teilweise in hübschen Zwischensequenzen, die aber nicht so recht beim Spieler ankommen. Das ändert sich erst, bis die Geschichte später doch noch eine interessante Wendung nimmt.

Die ersten Stunden im Spiel laufen etwa so ab: Tötet die Orks. Lauft zum nächten Einsatzziel. Tötet dort noch mehr Orks. Beschützt Punkt x vor den Orks. Achja, vergesst nicht, auf dem Weg dorthin alle Orks zu töten. Eben ein 08/15-Kriegsszenario. Genauso einfallsreich ist übrigens die Levelarchitektur. Linearer kann ein Spiel kaum ablaufen. Dass Titus nicht springen kann, nutzen die Entwickler außerdem schamlos aus. Kanten von der Höhe einer Treppenstufe blockieren euch oft den Weg. Ein wenig Abwechslung bietet da das Sprungmodul, das euch zeitweise fliegen lässt. Damit habt ihr in ausgewählten Passagen eine größere Bewegungsfreiheit.

Seid ihr hoch genug im Level, dürft ihr Aussehen und Bewaffnung im Mehrspieler-Modus bestimmen.Seid ihr hoch genug im Level, dürft ihr Aussehen und Bewaffnung im Mehrspieler-Modus bestimmen.

Mehrspieler: viel Kosmetik, wenig Umfang

Wer die Kampagne durchgespielt hat, kann sich im Mehrspieler-Modus mit anderen Spielern messen. Dort tretet ihr in zwei Spielmodi gegeneinander an. Beide Modi sind Mannschaftsspiele. Eine Gruppe übernimmt die Space Marines und eine das böse Pendant, die Chaos Space Marines. Im ersten Spielmodus "Auslöschung" gewinnt die Truppe, die zuerst eine bestimmte Zahl an Abschüssen erreicht. Der andere Spielmodus, "Annektieren" genannt, lässt euch Kontrollpunkte einnehmen und beschützen, so wie zum Beispiel in Battlefield 3.

Was trotz des eher mauen Umfangs an Spielmodi motiviert, ist das Levelsystem. Steigt ihr auf, schaltet ihr neben eurem Standardsoldaten den Devastator (oder Havoc) frei, der mit schweren Waffen ausgerüstet ist. Danach gibt es den Sturmsoldaten oder Raptor, der mit Nahkampfwaffe und Sprungmodul seine Feinde aus der Nähe kaputt haut. Nach und nach dürft ihr eure Charaktere dann individualisieren und ihnen neue Waffen in die Hand drücken. Wichtig für Anhänger der Serie: Auch Aussehen und Bemalung eurer Soldaten könnt ihr ab Level 4 ändern.

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