Test Runes of Magic: Das neuste Kapitel im Visier

von Christian Lübke (26. Oktober 2011)

Mit Runes of Magic - Lands Of Despair erscheint ein weiteres Kapitel der erfolgreichen Reihe. Doch welche Abstriche erfordert das Attribut "kostenlos"?

Runes of Magic und kein Ende. Die vierte Erweiterung gibt es inzwischen. Während die Spielwelt wächst, bleibt der Preis dafür konstant: Runes of Magic - Lands Of Despair ist wirklich umsonst und es lauern keine versteckten Kosten auf euch.

Zumindest keine, die ihr zwingend tätigen müsst. Der Download erfolgt über die offzielle Homepage und die Installation verläuft simpel. Wer gerne eine weitere Verpackung in sein Regal stellen möchte, darf sich alternativ trotzdem eine Schachtel für knapp zehn Euro kaufen.

Wobei ihr dabei nicht den Client an sich bezahlt, sondern mit so genannten "Ingame-Items" einen fairen Ausgleich für euer Geld erhaltet. Auf diesem Wege finanziert sich das Spiel. Im "Item-Shop" könnt ihr mit echtem Geld unzählige Gegenstände erstehen. Dazu jedoch später mehr.

Was zu Beginn sauer aufstößt, ist die Installationszeit. Da sich das Spiel selbst Schritt für Schritt die neusten Updates besorgt, solltet ihr etwa vier Stunden Wartezeit einplanen bis ihr endlich die ersten Schritte in der Welt von Runes of Magic beschreiten könnt. Eine Möglichkeit diesen Vorgang zu beschleunigen, gibt es nicht.

Das könnte euch bekannt vorkommen

Runes of Magic beginnt mit der Gestaltung eines Charakters und der Wahl einer Klasse. Rollenspiel-Veteranen haben hier in wenigen Minuten ihren Helden erschaffen und können sich ins Spielgeschehen stürzen.

Das Spiel stellt Charaktere im Comic-Stil dar.Das Spiel stellt Charaktere im Comic-Stil dar.

Aber auch die Neulinge unter euch dürften nach wenigen Klicks die Spielwelt betreten - mitverantwortlich dafür ist aber sicher auch die ingeschränkte Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Jetzt noch schnell eine Rasse gewählt, die man übrigens im späteren Spielverlauf mit einer Zweiten kombinieren kann und los gehts.

Bei der Struktur der Benutzeroberfläche ist eine gute Übersicht von großer Bedeutung. Kenner von World of Warcraft (WoW) freuen sich über nahezu identische Steuerung. Nachdem sich wohl die meisten von euch dadurch sofort zurecht finden und ihr persönliches Abenteuer beginnen, kommt es zwangsläufig zu einem weiteren Déjà-vu-Erlebnis.

Grafik ohne viele Schnörkel

Nicht nur die Benutzeroberfläche erinnert an WoW, auch die Grafik ähnelt dem Blizzard-Hit. Was schon bei den früheren Episoden kritisiert wurde, lässt sich für Lands of Despair nur bestätigen: Die Grafik wirkt alt. Das vierte Kapitel der Serie bietet aber durchaus diverse Neuerungen.

Die Grafik geizt mitunter mit Details.Die Grafik geizt mitunter mit Details.

So haben die Entwickler fünf neue Gebiete erschaffen und zwei weitere Instanzen hinzugefügt. Auch ein Beschwörungsbuch für Reittiere und neue Schlachtfelder finden Einzug in das Spiel. Die über 3.500 Missionen liefern Spielraum um unzählige Spielstunden. Auch wenn sich in puncto Technik wenig geändert hat, enttäuscht euch das Spiel vermutlich nicht.

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