Test Dead Island - Seite 3

Zombies treten nur selten allein auf.Zombies treten nur selten allein auf.

Fehlende Dramaturgie

Das Benutzen einer Waffe in Dead Island fühlt sich ungefähr so wuchtig an wie die Benutzung einer Wasserpistole. Killzone 3 und Konsorten geben euch stärker das Gefühl, eine Waffe in der Hand zu haben. Munition ist rar gesät. Also bevorzugt ihr Nahkampfwaffen. Wenn eine Horde von zehn Zombies ankommt, schwingt ihr wie in Left 4 Dead 2 die Sichel oder Machete und schaut dabei zu, wie die Körperteile fliegen.

Wie in einem Rollenspiel erfüllt ihr für zahlreiche Aufträge. Die laufen immer nach demselben Prinzip ab: Bringe Gegenstand A zu Charakter B und bekomme Belohnung C. Zugegeben: The Elder Scrolls 4 - Oblivion, Two Worlds und Konsorten machen es nicht großartig anders. Der feine Unterschied allerdings: Sie verpacken es spannender. Nur selten gibt es kleinere Momente, die wirklich packen, wenn zum Beispiel ein Mann in seinem leeren Pool kniet, weint und um seine Familie trauert, die er gerade getötet hat, weil sie Zombies geworden sind. Sowas passiert allerdings selten.

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Launiger Kooperativ-Modus

An Werkbänken verbessert ihr eure Waffen.An Werkbänken verbessert ihr eure Waffen.

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Angst und Schrecken?

Toll hingegen ist die Spielwelt an sich. Die zahllosen Strände und Bars auf der Insel zeigen eine wunderschöne Urlaubsidylle. Und genau das ist das Problem: Angst habt ihr selten. Das liegt auch daran, dass die Zombies immer wieder auftauchen. Jedes verflixte Mal stehen die Zombies wieder da, wo ihr sie vor einer Stunde getötet habt. Manchmal in gleicher Form und Farbe.

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